Das ist mehr oder weniger der Plan der letzten bzw. der folgenden Tage. Wie ich bereits geschrieben habe, sind wir von Lhasa aufgebrochen, mit einem aehnlichen Zug wie wir auch gekommen sind. Allerdings diesmal nach Xian (Terracotta armee), und noch schlimmer, auf Hartsitzen! Insgesamt hat die Fahrt 35 Stunden gedauert, und wir haben tatsaechlich nur Sitze gehabt. War aber insgesamt gar nicht sooo schlimm, schon schlimm,aber es gibt weiss Gott Schlimmeres. Schlafen war nicht besonders angenehm, aber irgendwie gings schon. Den Tag wars kein Problem. Das groesste Aergerniss ist fuer Grossgewachsene, dass man nicht weiss wohin mit den langen Beinen. Chinesen sind im Schnitt einfach ein gutes Stueck kleiner. Das merkt man ueberall, besonders in Bussen, oder eben im Zug. Nervig war, als in Golmud ( da faengt die Tibetbahn an) ein paar besoffene Chinesen oder Tibeter (kann man leider nicht genau sagen) zugestiegen sind. Die haben sich frecherweise mit auf unsere Sitze gequetscht (aber nicht nur auf unsere), rumgegroelt, und Bier gesoffen. Ich hatte zum Glueck Ohrenstoepsel, aber der Athmosphaere hats definitiv nicht gedient. Alle waren in der Zeit schlechter gelaunt, sogar die Chinesen. Gut, die Rabauken sind dann irgendwann ausgestiegen (in Xining) und die Fahrt war wieder ruhig.
In Xian angekommen, mussten wir erstmal unser Hostel suchen. Das war ein Spass, weil die Caro geschickterweise nicht die Adresse abgeschrieben hatte. Wir wussten es heisst Bell Tower International Youth Hostel. Aber geschweige denn, dass die Chinesen dass auf Englisch verstanden haetten ( einen chinesischen Namen hat das Teil natuerlich nicht), haetten die das unter der Vielzahl an Hotels sowieso nicht gekannt. Nach etwa 45 haben wir dann ein Hotel gefundne, in dem man uns helfen konnte. Also nochmal ganz zurueck, quasi dort, wo wir ausgestiegen sind, und schwupp, da wars tatsaechlich! Und ich muss sagen, das war echt mal ein klasse Hostel. Das Personal kann komplett recht gut englisch, und auch sonst war das Angebot absolut einmalig. Gute heisse Duschen, eine geniale Bar mit gutem Essen, Internet, Billiard und sogar Gitarren :) Na ja, Xian ist nicht so mein Fall. Wir haben die klassische Tour mit Terracotta/Armee, Grab von Qingshi HuanDi (der erste Kaiser von China und eben der, dessen Grab durch die Terracotta-Soldaten bewacht wird). Daneben sind wir noch zu irgendwelchen sehr bekannten Hot springs gefahren, die mich allerdings nach unserer schon recht langen Reise nicht wirklcih beeindruckt haben. Recht cool fand ich noch die eigentlich nur zum Geldsparen noetigen Souvenirreisen. Zwei warens diesmal. Einmal gings zu ner FakeFabrik, in der man diesmal tatsaechlich mal sehen konnte, wie der ganze Kram hergestellt wird, insbesondere die Terracotta/Soldaten, Teppische, Kleinkram und Moebel. Fand ich super interessant. Am Ende konnte man das Zeug natuerlich auch noch kaufen, aber das Besondere war eben, dass man mal die HErstellung sieht. Man sagt zwar immer, dass alles nur Fake ist. Aber dass da tasaechlich Chinesen fuer eine Hungerlohn sitzen und alles in muehevoller Kleinarbeit herstellen, vergisst man dabei oft. Genaus dies live vor Augen zu sehen, war schon ziemlich krass. Die zweite Station war eine Seidenfabrik. Diese Tour war noetig, um unser Essen, das im Restaurant nebenan stattfand, ein wenig zu verbilligen. In der Fabrik gabs eine Tour darueber, wie denn Seide hergestellt wird. Das fand ich mal sehr spannend, die kleinen Wuermchen zu sehen, wie sie gezuechtet und am Ende martialisch gekocht werden, nur um an ihre Seide zu kommen, die eben ihren Cokong bildet. Fuer ein einfaches Bettlaken benoetigt man laut unserer InfoDame etwa 80 Cokongs pro Lage und fuer eine Winterdecke etwa 60 Lagen, also insgesamt 4800 tote Wuermchen. Krass, oder??? Am Ende der Tour konnte man dann Seidendecken und auch Seidenbilder kaufen. Eben diese Bilder fand ich besonders cool. Und auch hier sass wieder beispielhaft eine Dame, die in was weiss ich wieviel Stunden, ein Bild gestickt hat. Und fuer diesen Zeitaufwand waren die Bilder echt nciht teuer, was mich trotzdem nicht dazu verfuerht hat, was zu kaufen. Schade, wie ich fast sagen muss. In Shanghai, sag ich mir dann :)
Und dann gings zur obligatorischen Terracotta-Armee. Das Gelaende war verdammt voll, viel zu voll meiner Meinung nach. Und die Armee war mit Sicherheit interessant, aber jetzt auch nicht soooo toll. Viel zu nervig waren diese ganzen Gruppen von drueckenden und draengelnden Chinesen. Ueberall...kein Platz um mal ruhig zu stehen. Trotzdem ist das Ganze hoechst interessant, und wenn man mal kurz Luft hatte, hatte man auch tatsaehclich ein Gefuehl, dass hier was Tolles, Grosses steht, aehnlich wie als ich vorm Colosseum in Rom stand. Leider dauert dieser Moment nur kurz, wenn schon wieder die nachste Gruppe kommt.
Am naechsten Tag mussten wir dann mit Geld und Visum kaempfen. Ich wollte Geld von meinem Konto bei der Bank of China holen, das mir meine Mama ueberweisen hatte. Dummerweise wird in Euro ueberwiesenes Geld in China nicht automatisch in RMB (Yuan) umgewandelt, nein, man muss auf die Bank und das persoenlcih veranlassen. So hab ich das auch 2mal in Shanghai gemacht. Dasselbe wollte ich jetzt in Xian machen. Und dort sagt man mir dann recht schnell, dass das NUR in Shanghai geht. Super, sag ich mir da. Und ich hab wirklcih ne halbe Stunde rumgemeckert und gejammert, dass ich dieses Geld brauche. Leider ohne Erfolg. Was tun? Ich hatte noch ein paar Traveler Checks, aber das wars dann. Da ich leider auch meine EC-Kartennummer geschickterweise vergessen hab, bin ich jetzt erstmal auf die Caro angewiesen, bis ich weider nach Shanghai komme. Das gefaellt mir nicht, wie man sich vorstellen kann, aber anders gehts lieder nicht. Ok, der Tag hattte schon mal gut angefangen. Auf gings zur Visum-Verlaengerung. Sollte kein Problem sein, hatte man uns vorher gesagt. Im Visumsbuero brauchten wir dann auf einmal einen vorher nie erwaehnten Brief von der Uni in Shanghai. Wir waren schon am rennen zum Hostel, um schnellstmoeglich auf teure Weise nach Hongkong zu kommen, um dort ein Visum zu bekommen, als ich die Idee hatte nochmal nachzufragen, was die denn genau brauchen und ob ein Fax ausreicht. Kurz vor Bueroschluss haben wir dann tatsaechlich in Shanghai in groesstem Stress noch jemanden gefunden, der uns eben dieses Schreiben per Fax ins Hostel geschickt hat. Unfassbar...Und dann wurde uns noch mitgeteilt, dass das Visum 5 Werktage braucht. Klasse, immer besser. Was tun? In Xian bleiben? Ne, sagte ich mir. Also haben wir unsere Flussfahrt gebucht, von Chongqing (30 Millionen Einwohner, im Westen Chinas) nach Yichang (kleines Kaff, in dem man den 3-Schluchten-Staudamm bewundern kann). Daher sind wir gestern Mittag eben dahin aufgebrochen. Und so sitze ich jetzt hier im Internet cafe. Heute abend um 10 faerht das Schiff los. Dauert also noch ein bisschen (derzeit 11:27). Viel machen werden wir wohl nciht mehr. Gibt hier aber auch nciht wirklich was zu tun. Wir haben im McDoof gefruehstueckt, da wir derzeit einfach kein chinesisches Essen mehr sehen koennen. Auf der Tour haben wir dann ja sowieso keine Wahl. Mal gespannt, was wir da so erleben.
Wenn wir dann naechsten Montag wieder nach Xian kommen, schnappen wir uns erstmal unseren Pass. Dann gehts weiter nach Peking, danach hoffentlich (sofern alles mit dem Geld klappt) nach Hongkong, Macau und dann, wenn die Zeit reicht, wer weiss sonst noch wo hin.
ich hab uebrigens auch mal spontan ein paar Bilder hochgeladen, nicht viele, und scheinbar ist die Qualitaet laut Caro diesmal auc nicht gut. Ich muss mal meine Linse saubermachen. Schaut sie euch an, und gebt mal ein paar Kommentare. Ich werde dann fruehestens Samstag, oder erst naechsten Montag zum Bloggen kommen.
Ach ja, und ich hab mir den neuen Harry Potter hier in China gekauft. Mal gespannt. Ja nix spoilern, ja?
Dienstag, 31. Juli 2007
Mittwoch, 25. Juli 2007
Was macht denn bloss das Randili so?
Und mal wieder ne Ewigkeit nicht gemeldet. Diesmal hatte ich aber auch haufenweise Gruende :)
Ich weiss gar nciht wo ich anfangen soll. Der Hauptgrund ist sicherlich nciht, dass ich keine Lust mehr hatte zu bloggen. Aber irgendwo muss die Zeit dafuer ja abgezwackt werden. Ok, was ist denn so passiert?
Ihr erinnert euch sicher noch, dass ich mal von dieser wunderbaren Reise nach TaiShan angefangen hab zu berichten. Ich bin ja nicht wirklich weit gekommen mit dem Erzaehlne. Ich hoffe ernsthaft, dass ich mal nochmal dazu kommen werde. Auf dieser Reise sind einige erstaunliche Dinge passiert. Das erstaunlichste ist wahrscheinlich, dass ich eine nette Dame kennengelernt hab. Was zunaechst nur eine gute Freundin war, wurde dann eine sehr gute Freundin, und am Ende meine Freundin :)
Ok, jetzt wollt ihr bestimmt wissen, wer diese Dame ist. Ihr koennt euch ja mal meine Bilder anschauen, und raten wers sein koennte. Leider komme ich bis 19.8. nicht dazu Bilder zu aktualisieren. Aber einige Personen haben gemeint, dass es auch so schon recht offensichtlich ist :)
Die erwaehnte Dame heisst Poy und kommt aus Thailand. Sie hat mit mir zusammen in Shanghai Chinesisch studiert, allerdings nicht in derselben Klasse. Ich hab sie wie gesagt auf dieser Reise nach TaiShan kennengelernt und im Nachhinein z.T. bis zu 6stuendige Gespraeche gefuehrt :) Wie auch immer, natuerlich ist sowas schon verdammt schwer, da sie ja nicht nur aus nem anderen Land kommt, sondern auch noch aus einem voellig anderen Kulturkreis. Dazu kommt,dass sie am ersten August in die USA fleigt, um dort ihren Master in Finance Engineering zu machen. Also, wenn das nicht eine Fernbeziehung ist :) Ich weiss, dass das verdammt schwer ist und sogar noch viel schwerer werden wird. Aber wir haben uns nach einige Wochen harten Ueberlegens dafuer entschieden, es zu versuchen, und das tun wir jetzt auch.
Dementsprechend wenig Zeit hatte ich zum bloggen. Ich hoffe, ihr koennt mir das verzeihen. Poy ist dummerweise schon recht frueh (einen Monat vor Semesterende) nach Thailand zurueck, eben weil sie in die USA geht, und ihr Vater wollte, dass sie noch ein wenig Zeit mit der Familie vorher verbringt. Daher haben wir dann schonmal angefangen, ne TelefonBeziehung zu fuehren, was bisher auch erstaunlich gut funktioniert hat.
Und dann wurde es interessant. Dominik bekam Besuch. Ein Freund, Kim, der mal eben schnell innerhalb eines Jahres die ganze Welt besuchen will und in Shanghai angefangen hat. Der hat mir dann so ganz nebenbei erzaehlt, dass er fuer 250 Euro von Bangkok nach Shanghai geflogen ist und auch wieder zurueck fliegt. Da hab ich mir gedacht, "oh, das ist ja doch nicht so teuer wie ich die ganze Zeit gedacht hab", und hab alles moeglich in die Wege gesetzt, und bin dann tatsaechlich am 30.6. nach Bangkok geflogen. Das Semester in Shanghai war natuerlich noch nicht zueende, aber das war kein Problem. Die Klausuren sind fuer mich nicht wichtig, da ich ja nicht nach China bin, um diese Kurse zu bestehen. Chinesisch hab ich ne Menge gelenrnt, und ich kann mich wunderbar unterhalten. Das Zertifikat, dass ich am Ende bekommen haette, sagt nur, dass ich an eben diesen Kursen teilgenommen hab, nur leider nicht auf welcher Stufe. Also ist es voellig wertlos. Ich bin dann also zwei Wochen vor Semesterende abgeflogen, und hab so meine Zeit in Shanghai vorzeitig beendet. Die WOche vor Abflug war dann auch dementsprechend stressig, weil ich mich von ewig vielen Leuten verabschiede musste, und viele viele Dinge vorbereiten musste. Denn es war so geplant, dass wir (Caro und ich) direkt nach meiner Rueckkehr nach Tibet aufbrechen. Trotzdem wars ne super Woche, voller AllyouCanEat/Essen und Abschiedsparties. Herrlich! aber tierisch anstrengend.
Ok, und dann gings nach Bangkok, wo Poy auch wohnt, mit ihrer Schwester und ihrem Papa. Insgesamt war ich zwei Wochen dort. Und es war ne super Zeit...was soll ich da gross erzaehlen? Sie hat mir Bangkok gezeigt, und ein wenig Thai beigebracht. Ausserdem haben wir ein paar Ausfluege rund um Bangkok gemacht, natuerlich auch zu einem von den vielen tollen Straenden. Auf alle Faelle wars ne super Zeit, die uns nochmal einander viel naeher gebracht hat. Alles weitere muesst ihr mich dann leider fragen :)
Und dann gings Schlag auf Schlag. Am 14.7. bin ich morgens um 1:45 zurueck nach Shanghai geflogen, und dann direkt weiter nach Chengdu, im Westen Chinas. Da hat die Caro schon auf mich gewartet, und dann sind wir in den Zug nach Lhasa eingestiegen. Das war ne recht interessante, und vorallem verdammt lange Zugfahrt...insgesamt 44 Stunden. War aber nett, weil man da immer mit Chinesen reden kann (sofern man es kann) und man ja schliesslich auch ein Bett zum schlafen hat (und Sauerstoff wegen der Hoehe, wenn man ihn brauch). Ausserdem hat man ja ne super Landschaft, bzw. ne Menge super Landschaften, die da an einem vorbeibraussen. Sobald ich die BIlder onine stelle, werdet ihr mir bestimmt recht geben. Am 16. kamen wir dann erschoepft aber gluecklich in Lhasa an. Ich war erstaunt, dass es mir so gut ging, nachdem ich soviel Horrormaerchen gehoert hatte, Hoehenkrankheit eben. Waehrend der Zugfahrt gings mir Zeitweise ein wenig uebel, aber insgesamt wars ok. Kopfweh, das mit einer Tablette beseitigt war, mehr oder weniger. In Lhasa angekommen (auf 3200m Hoehe) sind wir dann erstmal zu unserem Hostel aufgebrochen.
Und jetzt wirds kompliziert. Wenn ich jetzt alle meine Eindruecke von Tibet hier bericht, bin ich noch in zwei WOche nicht fertig. Von daher halte ich mich ganz kurz und werde das hoffentlich spaeter nachholen koennen. Tibet ist toll, aber leider nicht so toll wie man es sich vorstellt. Die Chinesen haben ne Menge kaputt gemacht, vorallem viel von der Athmosphaere. Es wird kraeftig gebaut, ueberall, und es sieht alls mehr und mehr Chinesisch aus. Die chinesische Flagge sieht man ueberall. Und seitdem der Zug nach Lhasa faehrt, kommen mehr und mehr Chinesen nach Lhasa, und nehmen den Tibetern die spaerlichen Jobs weg. Trotzdem sieht man schnell wer Tibeter ist, und wer nicht, vorallem durch die Kleidung. Soviele interessante Sachen sind hier passiert...die mich dann doch noch umgestimmt haben, so dass ich Tibet mittlerweiel doch mag. Allen voran die tollen Menschen hier, die einem immer entgegenlachen (besonders wenn ich mit meinen geringen Tibetisch/Kenntnissen glaenze), und der Sweet Tea (Milchtee plus Zucker), den man hier kannenweise billig trinken kann. Ok, was haben wir hier so gemacht? Wir haben uns alles wichtige in Lhasa angeschaut (inklusive Potala palace, das riesige Ding, das man von den Bildern kennt), sind zu nem See gefahren (Namtso lake) und dann zu ner 5tages Tour zum Mount Everest aufgebrochen. Und jetzt gerade sitze ich in einem Internet Cafe in Shigatse, der zweitgroessten Stadt Tibets. Die Tour ist cool, und morgen sind wir zurueck in Lhasa. Dann gehts direkt weiter nach Xian, da wo die TerraCottaArmee steht. Allerdings gabs keine Betten mehr, also haben wir Sitze gekauft. 35 Stunden, 30 Euro :) Das wird der absolute Horror!!!
So, ich denke mal, das war fuer den Anfang nicht schlecht. Vielleicht schreib ich mehr, wenn ich Xian angekommen bin, ansonsten spater, vllt von Hongkong aus :)
Viele Gruesse an die braven Leser, und bis Bald hoffe ich
Ich weiss gar nciht wo ich anfangen soll. Der Hauptgrund ist sicherlich nciht, dass ich keine Lust mehr hatte zu bloggen. Aber irgendwo muss die Zeit dafuer ja abgezwackt werden. Ok, was ist denn so passiert?
Ihr erinnert euch sicher noch, dass ich mal von dieser wunderbaren Reise nach TaiShan angefangen hab zu berichten. Ich bin ja nicht wirklich weit gekommen mit dem Erzaehlne. Ich hoffe ernsthaft, dass ich mal nochmal dazu kommen werde. Auf dieser Reise sind einige erstaunliche Dinge passiert. Das erstaunlichste ist wahrscheinlich, dass ich eine nette Dame kennengelernt hab. Was zunaechst nur eine gute Freundin war, wurde dann eine sehr gute Freundin, und am Ende meine Freundin :)
Ok, jetzt wollt ihr bestimmt wissen, wer diese Dame ist. Ihr koennt euch ja mal meine Bilder anschauen, und raten wers sein koennte. Leider komme ich bis 19.8. nicht dazu Bilder zu aktualisieren. Aber einige Personen haben gemeint, dass es auch so schon recht offensichtlich ist :)
Die erwaehnte Dame heisst Poy und kommt aus Thailand. Sie hat mit mir zusammen in Shanghai Chinesisch studiert, allerdings nicht in derselben Klasse. Ich hab sie wie gesagt auf dieser Reise nach TaiShan kennengelernt und im Nachhinein z.T. bis zu 6stuendige Gespraeche gefuehrt :) Wie auch immer, natuerlich ist sowas schon verdammt schwer, da sie ja nicht nur aus nem anderen Land kommt, sondern auch noch aus einem voellig anderen Kulturkreis. Dazu kommt,dass sie am ersten August in die USA fleigt, um dort ihren Master in Finance Engineering zu machen. Also, wenn das nicht eine Fernbeziehung ist :) Ich weiss, dass das verdammt schwer ist und sogar noch viel schwerer werden wird. Aber wir haben uns nach einige Wochen harten Ueberlegens dafuer entschieden, es zu versuchen, und das tun wir jetzt auch.
Dementsprechend wenig Zeit hatte ich zum bloggen. Ich hoffe, ihr koennt mir das verzeihen. Poy ist dummerweise schon recht frueh (einen Monat vor Semesterende) nach Thailand zurueck, eben weil sie in die USA geht, und ihr Vater wollte, dass sie noch ein wenig Zeit mit der Familie vorher verbringt. Daher haben wir dann schonmal angefangen, ne TelefonBeziehung zu fuehren, was bisher auch erstaunlich gut funktioniert hat.
Und dann wurde es interessant. Dominik bekam Besuch. Ein Freund, Kim, der mal eben schnell innerhalb eines Jahres die ganze Welt besuchen will und in Shanghai angefangen hat. Der hat mir dann so ganz nebenbei erzaehlt, dass er fuer 250 Euro von Bangkok nach Shanghai geflogen ist und auch wieder zurueck fliegt. Da hab ich mir gedacht, "oh, das ist ja doch nicht so teuer wie ich die ganze Zeit gedacht hab", und hab alles moeglich in die Wege gesetzt, und bin dann tatsaechlich am 30.6. nach Bangkok geflogen. Das Semester in Shanghai war natuerlich noch nicht zueende, aber das war kein Problem. Die Klausuren sind fuer mich nicht wichtig, da ich ja nicht nach China bin, um diese Kurse zu bestehen. Chinesisch hab ich ne Menge gelenrnt, und ich kann mich wunderbar unterhalten. Das Zertifikat, dass ich am Ende bekommen haette, sagt nur, dass ich an eben diesen Kursen teilgenommen hab, nur leider nicht auf welcher Stufe. Also ist es voellig wertlos. Ich bin dann also zwei Wochen vor Semesterende abgeflogen, und hab so meine Zeit in Shanghai vorzeitig beendet. Die WOche vor Abflug war dann auch dementsprechend stressig, weil ich mich von ewig vielen Leuten verabschiede musste, und viele viele Dinge vorbereiten musste. Denn es war so geplant, dass wir (Caro und ich) direkt nach meiner Rueckkehr nach Tibet aufbrechen. Trotzdem wars ne super Woche, voller AllyouCanEat/Essen und Abschiedsparties. Herrlich! aber tierisch anstrengend.
Ok, und dann gings nach Bangkok, wo Poy auch wohnt, mit ihrer Schwester und ihrem Papa. Insgesamt war ich zwei Wochen dort. Und es war ne super Zeit...was soll ich da gross erzaehlen? Sie hat mir Bangkok gezeigt, und ein wenig Thai beigebracht. Ausserdem haben wir ein paar Ausfluege rund um Bangkok gemacht, natuerlich auch zu einem von den vielen tollen Straenden. Auf alle Faelle wars ne super Zeit, die uns nochmal einander viel naeher gebracht hat. Alles weitere muesst ihr mich dann leider fragen :)
Und dann gings Schlag auf Schlag. Am 14.7. bin ich morgens um 1:45 zurueck nach Shanghai geflogen, und dann direkt weiter nach Chengdu, im Westen Chinas. Da hat die Caro schon auf mich gewartet, und dann sind wir in den Zug nach Lhasa eingestiegen. Das war ne recht interessante, und vorallem verdammt lange Zugfahrt...insgesamt 44 Stunden. War aber nett, weil man da immer mit Chinesen reden kann (sofern man es kann) und man ja schliesslich auch ein Bett zum schlafen hat (und Sauerstoff wegen der Hoehe, wenn man ihn brauch). Ausserdem hat man ja ne super Landschaft, bzw. ne Menge super Landschaften, die da an einem vorbeibraussen. Sobald ich die BIlder onine stelle, werdet ihr mir bestimmt recht geben. Am 16. kamen wir dann erschoepft aber gluecklich in Lhasa an. Ich war erstaunt, dass es mir so gut ging, nachdem ich soviel Horrormaerchen gehoert hatte, Hoehenkrankheit eben. Waehrend der Zugfahrt gings mir Zeitweise ein wenig uebel, aber insgesamt wars ok. Kopfweh, das mit einer Tablette beseitigt war, mehr oder weniger. In Lhasa angekommen (auf 3200m Hoehe) sind wir dann erstmal zu unserem Hostel aufgebrochen.
Und jetzt wirds kompliziert. Wenn ich jetzt alle meine Eindruecke von Tibet hier bericht, bin ich noch in zwei WOche nicht fertig. Von daher halte ich mich ganz kurz und werde das hoffentlich spaeter nachholen koennen. Tibet ist toll, aber leider nicht so toll wie man es sich vorstellt. Die Chinesen haben ne Menge kaputt gemacht, vorallem viel von der Athmosphaere. Es wird kraeftig gebaut, ueberall, und es sieht alls mehr und mehr Chinesisch aus. Die chinesische Flagge sieht man ueberall. Und seitdem der Zug nach Lhasa faehrt, kommen mehr und mehr Chinesen nach Lhasa, und nehmen den Tibetern die spaerlichen Jobs weg. Trotzdem sieht man schnell wer Tibeter ist, und wer nicht, vorallem durch die Kleidung. Soviele interessante Sachen sind hier passiert...die mich dann doch noch umgestimmt haben, so dass ich Tibet mittlerweiel doch mag. Allen voran die tollen Menschen hier, die einem immer entgegenlachen (besonders wenn ich mit meinen geringen Tibetisch/Kenntnissen glaenze), und der Sweet Tea (Milchtee plus Zucker), den man hier kannenweise billig trinken kann. Ok, was haben wir hier so gemacht? Wir haben uns alles wichtige in Lhasa angeschaut (inklusive Potala palace, das riesige Ding, das man von den Bildern kennt), sind zu nem See gefahren (Namtso lake) und dann zu ner 5tages Tour zum Mount Everest aufgebrochen. Und jetzt gerade sitze ich in einem Internet Cafe in Shigatse, der zweitgroessten Stadt Tibets. Die Tour ist cool, und morgen sind wir zurueck in Lhasa. Dann gehts direkt weiter nach Xian, da wo die TerraCottaArmee steht. Allerdings gabs keine Betten mehr, also haben wir Sitze gekauft. 35 Stunden, 30 Euro :) Das wird der absolute Horror!!!
So, ich denke mal, das war fuer den Anfang nicht schlecht. Vielleicht schreib ich mehr, wenn ich Xian angekommen bin, ansonsten spater, vllt von Hongkong aus :)
Viele Gruesse an die braven Leser, und bis Bald hoffe ich
Freitag, 15. Juni 2007
Aufruf
Guten Tag und willkommen zurück in der Welt der Blogs. Ich hab euch ja ne ganze Zeit warten lassen, jetzt gibts gleich 2 bzw. drei Einträge auf einmal. Wie schonmal angekündigt schreibe ich jetzt ein bißchen mehr, aber nicht mehr soviel wie am Anfang. Dafür fehlt mir die Zeit, und ich denke es ist nicht in eurem Interesse wenn ich über vergangene Ereignisse berichte und dafür keine neuen erlebe :)
Ja, die Zeit vergeht. Der letzte Monat ist angebrochen. Und ich hab mich jetzt entschieden, doch zurückzukommen. Sorry, euch das mitteilen zu müssen. Aber es gibt ne Menge Dinge, die mich dazu bewegen. Viele viele Gründe. Ein wichtiger mit Sicherheit, dass ich jetzt gerne mein Studium vollenden möchte. Ich bin wieder motiviert, und das will ich nicht wieder verspielen. Vielleicht komm ich ja später mal wieder. Aber erstmal will ich zurück. Somit bleibt mir noch ein Monat in Shanghai, dann ein Monat auf Reisen, und dann mein Praktikum. Und dann gehts zurück in die Heimat. Das ist doch mal ein Plan? Also freut euch auf die Party, wenn ich wieder da bin :)
Ach ja, keine Ahnung ob ihrs mitbekommen habt. Aber an der Uni gibts derzeit (noch bis zum 17.) eine Fotoausstellung vom DAAD, auf der ihr auch Bilder von mir begutachten könnt. Nähere Informationen unter http://www.uni-saarland.de/goout Dort könnt ihr auch für Bilder voten, die Bestplatzierten bekommen auch was dafür. Meine Bilder sind leider nicht die Besten, aber es war auch ein wenig blöd, weil wir kaum Zeit hatten, schon nach einem Monat hier war Einsendeschluss. Tja, aber trotzdem ist wenigstens das eine nicht schlecht:
http://www.uni-saarland.de/de/international/fotowettbewerb/galerie/1177077242?abst=1
Ja, die Zeit vergeht. Der letzte Monat ist angebrochen. Und ich hab mich jetzt entschieden, doch zurückzukommen. Sorry, euch das mitteilen zu müssen. Aber es gibt ne Menge Dinge, die mich dazu bewegen. Viele viele Gründe. Ein wichtiger mit Sicherheit, dass ich jetzt gerne mein Studium vollenden möchte. Ich bin wieder motiviert, und das will ich nicht wieder verspielen. Vielleicht komm ich ja später mal wieder. Aber erstmal will ich zurück. Somit bleibt mir noch ein Monat in Shanghai, dann ein Monat auf Reisen, und dann mein Praktikum. Und dann gehts zurück in die Heimat. Das ist doch mal ein Plan? Also freut euch auf die Party, wenn ich wieder da bin :)
Ach ja, keine Ahnung ob ihrs mitbekommen habt. Aber an der Uni gibts derzeit (noch bis zum 17.) eine Fotoausstellung vom DAAD, auf der ihr auch Bilder von mir begutachten könnt. Nähere Informationen unter http://www.uni-saarland.de/goout Dort könnt ihr auch für Bilder voten, die Bestplatzierten bekommen auch was dafür. Meine Bilder sind leider nicht die Besten, aber es war auch ein wenig blöd, weil wir kaum Zeit hatten, schon nach einem Monat hier war Einsendeschluss. Tja, aber trotzdem ist wenigstens das eine nicht schlecht:
http://www.uni-saarland.de/de/international/fotowettbewerb/galerie/1177077242?abst=1
Hangzhou (Tag 69)
Wenigstens einmal wollten wir mal Shanghai verlassen. Ok, wir waren ja schon einmal weg, in Tai Shan. Aber irgendwie muss da doch noch was her. Und wer mal in Shanghai war, weiß, dass Hangzhou DAS Ausflugsziel überhaupt ist. Die Stadt liegt 180 von Shanghai entfernt im Westen (2 Stunden mit dem Zug). Sie war mal vor etwa 1000 Jahren Hauptstadt von China und hatte um die Zeit schon etwa 3 Millionen Einwohner, was recht beachtlich ist, wie ich finde. Dummwerweise ist es auch eine der Attraktionen, die die Chinesen unbedingt mal gesehen haben wollen. Man konnte also von vornherein mit vielen Leuten rechnen...Da ist auch sonst am Wochenende einiges los, weils eines der Rückzugsgebiete der Shanghaier ist. Aber in den Ferien der reine Wahnsinn...
Wie gesagt, insgesamt waren wir 6 Leute.

Und eigentlich wollten wir da ja eine Nacht übernachten, um einfach mal aus Shanghai rauszusein. Aber irgendwie konnten wir im Vorhinein kein Hotel finden. Also haben wir uns gedacht, dass wir einfach mal hinfahren. Während der Zugfahrt haben wir dann einige schöne Dinge erlebt. Unter anderem auch wie man einem netten Touristen versucht Hotels und billige Führungen anzudrehen. Nach einiger Zeit haben wir uns tatsächlich für ein vergleichsweise günstiges Hotel (ich glaub es waren so um die 130 Yuan pro Person) entschieden und auch anbezahlt. In Hangzhou angekommen sind wir dann der netten Dame mit vielen anderen Leuten zusammen zu einem Bus gefolgt. Dort hat sie uns dann nach einiger Zeit mitgeteilt, dass es wohl doch keine freien Zimmer mehr für uns gibt. Ok, super!! Was machen? Sie gibt uns das Geld zurück, und wir nochmal zurück zum Bahnhof auf die Suche nach einem anderen Hotel. Nach kurzer Zeit finden wir dann auch wirklich eine, die noch Zimmer frei hat. Also steigen wir in einen kleinen Bus und fahren quer durch Hangzhou (Riesenstadt!!!) zu einer recht großen und ansehnlichen Hotelanlage. In der Hotellobby teilt man uns dann nach einigem Zögern mit, dass Ausländer hier nicht wohnen dürfen! Oder noch besser: Leute, die nicht wie Chinesen aussehen! Denn die beiden Japaner, die wir dabei hatten, hätten ohne Probleme bleiben können. So ne Frechheiten. Mit denen war nicht zu reden. Die haben gemeint, es kommt regelmäßig die Polizei vorbei und überprüft alles. Keine Ahnung, warum, aber wir mussten tatsächlcih gehen, und sogar noch für den Bus bezahlen. So ne Schweinerei...
Da standen wir dann. Mitten in Hangzhou. Und dann hats auch noch angefangen zu schütten ohne Ende. Unfassbar. Kein Hotel, nass, und einfach ein wenig frustriert. Aber wir haben uns den Spaß nicht verderben lassen, und haben uns auf die Suche nach neuen Abenteuern begeben. Die größte Attraktion in Hangzhou ist der 西湖 (West lake, Westsee). Der ist RIESIG und man kann ne Menge Zeit damit verbringen, drumrumzulaufen. Die ganze Stadt ist darum angelegt. Der See ist nicht natürlich, er wurde vor langer Zeit von irgendeinem Kaiser angelegt. Die ursprüngliche Bucht wurde einfache geschlossen, und mit kleinen künstlichen Inselchen in der Mitte zugepflastert. Find ich ja persönlich nicht so prickelnd, vorallem weil alles ein wenig zu aufgesetzt gewirkt hat. Aber das ist typisch China, das ist mir ja auch schon in TaiShan aufgefallen. Man hat immer das Gefühl, alles wurde extra für Touristen hergerichtet. Es gibt kaum was "echtes".
Egal. Wir sind dann einen Teil um den See gelaufen, haben dann in einem kleinen Restaurant was gegessen (in dem man übrigens wunderbar schlafen konnte, da die überall Kissen liegen hatten, genau richtig für uns :)

, und sind dann zu den kleinen Inselchen aufgebrochen. Das hätte man sich meiner Meinung auch sparen können, da diese absolut mit Touristen überfüllt waren, und man sich wie eine überzählige Sardine gefühlt hat...Aber so sah es auch rund um den See und in der Stadt aus, und das obwohl das Wetter so mies war. Wie das wohl gewesen wäre, wenn das Wetter gut gewesen wäre? Ich will gar nicht dran denken.
Nett finde ich immer wieder, wenn man in China als Ausländer rumläuft, dass man immer was Besonderes ist. Und wenn man dann noch irgendwas in der Öffentlichkeit macht, wirst du ohne Ende angegafft, ohne Hemmungen. Wie z.B. hier, als wir ein kleines Gruppenfoto gemacht haben. Direkt hat sich die halbe Welt um uns rum versammelt. Zuerst hab ich ja noch gedacht, die wollen nur auch ein Foto von de Statue im Hintergrund machen, aber als wir fertig waren, sind die tatsächlich alle einfach weitergegangen. Schon lustig :)


Gegen 18.00 haben wir dann angefangen uns Gedanken darum zu machen, wie wir denn zurückkommen könnten. Also haben wir uns schnellstmöglich wieder an Land begeben, was gar nicht so leicht war, weil die Färenplätze erst finden musste, und dann auf eine warten musste. Dann schnell in ein Taxi, auf zum Bahnhof.
Und was wir da dann gesehen haben, hätten wir uns ja denken können, aber dass es sooo krass sein wird, hätte ich nciht gedacht. Tausende Menschen, wartend, vor der Bahnhofshalle, in der Halle, einfach ÜBERALL. Soooo viele Menschen. Und ihr könnt euch denken, warum uns das zum Denken gebracht hat. Ja, denn wir hatten noch keine Rückfahrttickets gekauft. Ein Grund dafür war, dass die Dame, die uns in dem Bus zu dem versprochenen Hotel gebracht hat, gemeint hat, sie würde für uns die Rückfahrttickets kaufen, weil man dafür doch viel zu lange anstehen müsste. Super, wir hatten keine Tickets. Also hin zum Schalter und gefragt wann der nächste Zug nach Shanghai fährt. Die Antwort wie erwartet "morgen früh um neun". Das war der nächste Zug mit freien Plätzen. Natürlich gabs noch viel mehr Züge, aber alle bis auf den letzten Platz ausgebucht. 没有办法 (= keine Möglichkeit). Ok, was tun? In dieser Situation hab ich ein nettes Video gemacht:
Im Endeffekt sahs dann so aus, dass Tomoko einen anderen wartenden Chinesen gefragt hat. Sie sind dann zusammen zu irgendeiner Zeitungsverkäuferin gegangen, haben ihr Geld in die Hand gedrückt (6 Yuan pro Person). Danach konnten wir an der Security vorbei zum Bahnsteig, und auf den Zug drauf. Wer hätte das gedacht ??? Dort konnten wir dann tatsächlich Tickets kaufen, allerdings nur Stehtickets, was aber angesichts einer 2-stündigen Fahrt nicht so schlimm war.

Als wir dann zurück in Shanghai waren, die UBahn nach XuJiaHui (der Distrikt wo die Uni ist) genommen hatten, wurde ich von diesem riesigen Bild empfangen:

Da war ich dann doch ziemlich geschockt. Sowas will man doch nicht sehen nach einem anstrengenden Tag. So was will man eigentlich nie sehen.... Na ja, auf jeden Fall wars ein Tag voller Abenteuer. Sehr schön :)
Wie gesagt, insgesamt waren wir 6 Leute.
Und eigentlich wollten wir da ja eine Nacht übernachten, um einfach mal aus Shanghai rauszusein. Aber irgendwie konnten wir im Vorhinein kein Hotel finden. Also haben wir uns gedacht, dass wir einfach mal hinfahren. Während der Zugfahrt haben wir dann einige schöne Dinge erlebt. Unter anderem auch wie man einem netten Touristen versucht Hotels und billige Führungen anzudrehen. Nach einiger Zeit haben wir uns tatsächlich für ein vergleichsweise günstiges Hotel (ich glaub es waren so um die 130 Yuan pro Person) entschieden und auch anbezahlt. In Hangzhou angekommen sind wir dann der netten Dame mit vielen anderen Leuten zusammen zu einem Bus gefolgt. Dort hat sie uns dann nach einiger Zeit mitgeteilt, dass es wohl doch keine freien Zimmer mehr für uns gibt. Ok, super!! Was machen? Sie gibt uns das Geld zurück, und wir nochmal zurück zum Bahnhof auf die Suche nach einem anderen Hotel. Nach kurzer Zeit finden wir dann auch wirklich eine, die noch Zimmer frei hat. Also steigen wir in einen kleinen Bus und fahren quer durch Hangzhou (Riesenstadt!!!) zu einer recht großen und ansehnlichen Hotelanlage. In der Hotellobby teilt man uns dann nach einigem Zögern mit, dass Ausländer hier nicht wohnen dürfen! Oder noch besser: Leute, die nicht wie Chinesen aussehen! Denn die beiden Japaner, die wir dabei hatten, hätten ohne Probleme bleiben können. So ne Frechheiten. Mit denen war nicht zu reden. Die haben gemeint, es kommt regelmäßig die Polizei vorbei und überprüft alles. Keine Ahnung, warum, aber wir mussten tatsächlcih gehen, und sogar noch für den Bus bezahlen. So ne Schweinerei...
Da standen wir dann. Mitten in Hangzhou. Und dann hats auch noch angefangen zu schütten ohne Ende. Unfassbar. Kein Hotel, nass, und einfach ein wenig frustriert. Aber wir haben uns den Spaß nicht verderben lassen, und haben uns auf die Suche nach neuen Abenteuern begeben. Die größte Attraktion in Hangzhou ist der 西湖 (West lake, Westsee). Der ist RIESIG und man kann ne Menge Zeit damit verbringen, drumrumzulaufen. Die ganze Stadt ist darum angelegt. Der See ist nicht natürlich, er wurde vor langer Zeit von irgendeinem Kaiser angelegt. Die ursprüngliche Bucht wurde einfache geschlossen, und mit kleinen künstlichen Inselchen in der Mitte zugepflastert. Find ich ja persönlich nicht so prickelnd, vorallem weil alles ein wenig zu aufgesetzt gewirkt hat. Aber das ist typisch China, das ist mir ja auch schon in TaiShan aufgefallen. Man hat immer das Gefühl, alles wurde extra für Touristen hergerichtet. Es gibt kaum was "echtes".
Egal. Wir sind dann einen Teil um den See gelaufen, haben dann in einem kleinen Restaurant was gegessen (in dem man übrigens wunderbar schlafen konnte, da die überall Kissen liegen hatten, genau richtig für uns :)
, und sind dann zu den kleinen Inselchen aufgebrochen. Das hätte man sich meiner Meinung auch sparen können, da diese absolut mit Touristen überfüllt waren, und man sich wie eine überzählige Sardine gefühlt hat...Aber so sah es auch rund um den See und in der Stadt aus, und das obwohl das Wetter so mies war. Wie das wohl gewesen wäre, wenn das Wetter gut gewesen wäre? Ich will gar nicht dran denken.
Nett finde ich immer wieder, wenn man in China als Ausländer rumläuft, dass man immer was Besonderes ist. Und wenn man dann noch irgendwas in der Öffentlichkeit macht, wirst du ohne Ende angegafft, ohne Hemmungen. Wie z.B. hier, als wir ein kleines Gruppenfoto gemacht haben. Direkt hat sich die halbe Welt um uns rum versammelt. Zuerst hab ich ja noch gedacht, die wollen nur auch ein Foto von de Statue im Hintergrund machen, aber als wir fertig waren, sind die tatsächlich alle einfach weitergegangen. Schon lustig :)
Gegen 18.00 haben wir dann angefangen uns Gedanken darum zu machen, wie wir denn zurückkommen könnten. Also haben wir uns schnellstmöglich wieder an Land begeben, was gar nicht so leicht war, weil die Färenplätze erst finden musste, und dann auf eine warten musste. Dann schnell in ein Taxi, auf zum Bahnhof.
Und was wir da dann gesehen haben, hätten wir uns ja denken können, aber dass es sooo krass sein wird, hätte ich nciht gedacht. Tausende Menschen, wartend, vor der Bahnhofshalle, in der Halle, einfach ÜBERALL. Soooo viele Menschen. Und ihr könnt euch denken, warum uns das zum Denken gebracht hat. Ja, denn wir hatten noch keine Rückfahrttickets gekauft. Ein Grund dafür war, dass die Dame, die uns in dem Bus zu dem versprochenen Hotel gebracht hat, gemeint hat, sie würde für uns die Rückfahrttickets kaufen, weil man dafür doch viel zu lange anstehen müsste. Super, wir hatten keine Tickets. Also hin zum Schalter und gefragt wann der nächste Zug nach Shanghai fährt. Die Antwort wie erwartet "morgen früh um neun". Das war der nächste Zug mit freien Plätzen. Natürlich gabs noch viel mehr Züge, aber alle bis auf den letzten Platz ausgebucht. 没有办法 (= keine Möglichkeit). Ok, was tun? In dieser Situation hab ich ein nettes Video gemacht:
Im Endeffekt sahs dann so aus, dass Tomoko einen anderen wartenden Chinesen gefragt hat. Sie sind dann zusammen zu irgendeiner Zeitungsverkäuferin gegangen, haben ihr Geld in die Hand gedrückt (6 Yuan pro Person). Danach konnten wir an der Security vorbei zum Bahnsteig, und auf den Zug drauf. Wer hätte das gedacht ??? Dort konnten wir dann tatsächlich Tickets kaufen, allerdings nur Stehtickets, was aber angesichts einer 2-stündigen Fahrt nicht so schlimm war.
Als wir dann zurück in Shanghai waren, die UBahn nach XuJiaHui (der Distrikt wo die Uni ist) genommen hatten, wurde ich von diesem riesigen Bild empfangen:
Da war ich dann doch ziemlich geschockt. Sowas will man doch nicht sehen nach einem anstrengenden Tag. So was will man eigentlich nie sehen.... Na ja, auf jeden Fall wars ein Tag voller Abenteuer. Sehr schön :)
Ferien in China (Tag 65 - 73)
Ich hatte Ferien. Oder sagen wir mal nicht nur ich. Insgesamt so etwa...hm, ja, so etwa ganz China :)
Das macht Ferien dann doch wieder anstrengend. Denn eigentlich ist man ja in einem anderen Land und könnte solche Ferien mal zum Reisen benutzen. Das das nicht wirklich was wird, kann man sich gut vorstellen. Denn natürlich denken auch die Chinesen so. Dementsprechend übel ist es auf den Straßen. Zumindest da wo irgendwas Bekanntes und Tolles ist, wie z.B. in Shanghai :) Aber eigentlich auch überall anders. Daher hab ich meine Reisepläne umstrukturiert, und bin doch mehr oder weniger hier auf dem Campus geblieben. Das Wetter war auch nicht so gut, dass ich wirklich was vermisst hätte. Um ehrlich zu sein, es war die meißte Zeit über ziemlich besch....Viel Regen, und Wind, gemischt mit Sturm und Blitz. Das Wetter ist absolut nicht einzuschätzen. Ist es mal wieder warm, dann gleich so heiß, dass es ein zwei Tage später wieder Sturmwarnung gibt. Dann ist es wieder einen Tag richtig kühl, dann gibts einen Tag zum Übergang, dann wieder einen heißen, und das Ganze fängt von vorne an. So ist es eigentlich seitdem ich hier bin. Ziemlich nervig. Fühlt euch glücklich in Deutschland. Heute sinds hier auch mal wieder über 30 Grad, aber das hält ja nicht lange. Und 30 Grad fühlen sich hier gleich immer ziemlich übel an, speziell in Shanghai. Viel Verkehr, viele Menschen. Das ist kein Spaß...
Ok, den letzten Abschnitt hab ich vor knapp nem Monat geschrieben. Mittlerweile hat sich das Wetter doch wieder ein wenig gebessert... Es ist jeden Tag mehr oder weniger warm, allerdings immer noch recht feucht. Die hohe Luftfeuchtigkeit hier ist manchmal fast nicht auszuhalten. Zum Glück sind alle Zimmer mit ner Art Klimaanlage ausgestattet, die aber eigentlich keine Klimaanlage ist. Denn es kommt nur kalte Luft raus, mehr nicht, wie ein Ventilator. Aber durch das Teil ist es hier in meinem Zimmer wenigstens auszuhalten. Allerdings lässt es einen nach einer gewissen Zeit glauben, dass es draußen auch so kalt ist. Und dann geht man raus, und wird fast erschlagen von der feucht-warmen Luft. Naja, man gewöhnt sich daran, dass man sich an nichts gewöhnen kann hier. Aber ist schon ok. So ist jeder Tag ein neues Abenteuer...Die letzten drei Tagen gabs z.B. zur Abwechslung mal wieder nur Regen. Morgen solls dann wieder besser werden, angeblich :)
Aber jetzt nochmal zurück zu den Ferien. Was hab ich denn da so gemacht? Tja, sind ja jetzt schon ne Zeitlang rum (heißen nicht ohne Grund Mai-Ferien...). Ich kann mich noch erinnern, wie ich mir vorher unheimlich viel Stress gemacht hab, in der Zeit unbedingt reisen zu wollen. Wir hatten eine Woche frei, da wär ja doch Zeit um mal was anderes als nur Häuser und Menschen zu sehen. Aber da eben jeder frei hat, macht das dann doch nicht soviel Spaß. Somit bin ich dann dageblieben, und hab andere schöne Dinge gemacht. Zunächst mal hatten wir noch Unterricht. Denn wegen den Maiferien wurde Unterricht vorgezogen, so dass wir dann tatsächlich Samstags und Sonntags Unterricht hatten, so ne Schweinerei...Gut, ich bin dann Sonntags auch (aus Protest) nicht hin :) Samstags war ich, glaub ich. Ok, und dann gabs Ferien.
Und das war auch gut so. Denn nach zwei Monaten ununterbrochenem Neuem war so ne kleine Pause mal gar nicht schlecht. Doch was macht man da? Ziemlich viele sind dann doch auf Reisen gegangen, und Shanghai finde ich einfach nicht so wirklich spannend. Und dann war auch noch das Wetter schlecht. Also hab ich das Beste drauß gemacht, und mehr oder weniger jeden Tag mit Caro und Dominik verbracht. Zumeißt spät aufgestanden (die Zeit genossen :), zum Mittagessen gegangen, irgendwohin was Besonderes essen, dann weiß Gott was gemacht, oft gelernt (ja, ich war tatsächlich mal wieder fleißig), und dann abends einen Film geschaut. Denn wie ich schon mehrfach erwähnt hab, sind DVDs hier einfach spottbillig. Und die Auswahl ist einfach enorm. Da kauft mal schnell einfach ein paar Filme mehr. Das größte Event - soweit ich mich noch erinnern kann - war, dass wir mit Luis, Tomoko und Rui zusammen nach Hangzhou gefahren sind. Da blogg ich nach diesem Eintrag kurz drüber, weil das doch recht nett war.
Ja, und dann waren die Ferien auch schon wieder rum, und man musste sich wieder an den Alltag gewöhnen.
Das macht Ferien dann doch wieder anstrengend. Denn eigentlich ist man ja in einem anderen Land und könnte solche Ferien mal zum Reisen benutzen. Das das nicht wirklich was wird, kann man sich gut vorstellen. Denn natürlich denken auch die Chinesen so. Dementsprechend übel ist es auf den Straßen. Zumindest da wo irgendwas Bekanntes und Tolles ist, wie z.B. in Shanghai :) Aber eigentlich auch überall anders. Daher hab ich meine Reisepläne umstrukturiert, und bin doch mehr oder weniger hier auf dem Campus geblieben. Das Wetter war auch nicht so gut, dass ich wirklich was vermisst hätte. Um ehrlich zu sein, es war die meißte Zeit über ziemlich besch....Viel Regen, und Wind, gemischt mit Sturm und Blitz. Das Wetter ist absolut nicht einzuschätzen. Ist es mal wieder warm, dann gleich so heiß, dass es ein zwei Tage später wieder Sturmwarnung gibt. Dann ist es wieder einen Tag richtig kühl, dann gibts einen Tag zum Übergang, dann wieder einen heißen, und das Ganze fängt von vorne an. So ist es eigentlich seitdem ich hier bin. Ziemlich nervig. Fühlt euch glücklich in Deutschland. Heute sinds hier auch mal wieder über 30 Grad, aber das hält ja nicht lange. Und 30 Grad fühlen sich hier gleich immer ziemlich übel an, speziell in Shanghai. Viel Verkehr, viele Menschen. Das ist kein Spaß...
Ok, den letzten Abschnitt hab ich vor knapp nem Monat geschrieben. Mittlerweile hat sich das Wetter doch wieder ein wenig gebessert... Es ist jeden Tag mehr oder weniger warm, allerdings immer noch recht feucht. Die hohe Luftfeuchtigkeit hier ist manchmal fast nicht auszuhalten. Zum Glück sind alle Zimmer mit ner Art Klimaanlage ausgestattet, die aber eigentlich keine Klimaanlage ist. Denn es kommt nur kalte Luft raus, mehr nicht, wie ein Ventilator. Aber durch das Teil ist es hier in meinem Zimmer wenigstens auszuhalten. Allerdings lässt es einen nach einer gewissen Zeit glauben, dass es draußen auch so kalt ist. Und dann geht man raus, und wird fast erschlagen von der feucht-warmen Luft. Naja, man gewöhnt sich daran, dass man sich an nichts gewöhnen kann hier. Aber ist schon ok. So ist jeder Tag ein neues Abenteuer...Die letzten drei Tagen gabs z.B. zur Abwechslung mal wieder nur Regen. Morgen solls dann wieder besser werden, angeblich :)
Aber jetzt nochmal zurück zu den Ferien. Was hab ich denn da so gemacht? Tja, sind ja jetzt schon ne Zeitlang rum (heißen nicht ohne Grund Mai-Ferien...). Ich kann mich noch erinnern, wie ich mir vorher unheimlich viel Stress gemacht hab, in der Zeit unbedingt reisen zu wollen. Wir hatten eine Woche frei, da wär ja doch Zeit um mal was anderes als nur Häuser und Menschen zu sehen. Aber da eben jeder frei hat, macht das dann doch nicht soviel Spaß. Somit bin ich dann dageblieben, und hab andere schöne Dinge gemacht. Zunächst mal hatten wir noch Unterricht. Denn wegen den Maiferien wurde Unterricht vorgezogen, so dass wir dann tatsächlich Samstags und Sonntags Unterricht hatten, so ne Schweinerei...Gut, ich bin dann Sonntags auch (aus Protest) nicht hin :) Samstags war ich, glaub ich. Ok, und dann gabs Ferien.
Und das war auch gut so. Denn nach zwei Monaten ununterbrochenem Neuem war so ne kleine Pause mal gar nicht schlecht. Doch was macht man da? Ziemlich viele sind dann doch auf Reisen gegangen, und Shanghai finde ich einfach nicht so wirklich spannend. Und dann war auch noch das Wetter schlecht. Also hab ich das Beste drauß gemacht, und mehr oder weniger jeden Tag mit Caro und Dominik verbracht. Zumeißt spät aufgestanden (die Zeit genossen :), zum Mittagessen gegangen, irgendwohin was Besonderes essen, dann weiß Gott was gemacht, oft gelernt (ja, ich war tatsächlich mal wieder fleißig), und dann abends einen Film geschaut. Denn wie ich schon mehrfach erwähnt hab, sind DVDs hier einfach spottbillig. Und die Auswahl ist einfach enorm. Da kauft mal schnell einfach ein paar Filme mehr. Das größte Event - soweit ich mich noch erinnern kann - war, dass wir mit Luis, Tomoko und Rui zusammen nach Hangzhou gefahren sind. Da blogg ich nach diesem Eintrag kurz drüber, weil das doch recht nett war.
Ja, und dann waren die Ferien auch schon wieder rum, und man musste sich wieder an den Alltag gewöhnen.
Sonntag, 10. Juni 2007
Da bin ich wieder
So,
ich denke, jetzt hab ich endlich wieder Zeit. Eigentlich hätte ich auch schon ab Freitag Zeit gehabt, so wie ich es gesagt hab, aber irgendwie hab ichs dann doch nicht geschafft, mich dazu rumzukriegen, wieder mal was zu schreiben. Dafür hab ich jetzt wenigstens die neuen Bilder alle geordnet und hochgeladen, also, wenn ihr mal nix zu tun habt, es gibt en Haufen neuer Bilder. Mit den Videos komm ich da nicht so schnell nach, das werd ich mit der Zeit erledigen. Aber jetzt wird auf jeden Fall erst mal wieder ein wenig gebloggt.
Der Endspurt steht an. Noch 4 Wochen Kurs. Wies dann weitergeht, weiß ich noch nicht. Vielleicht bleib ich sogar noch ein Semester, keine Ahnung. Irgendwann komm ich aber auf jeden Fall zurück, ihr werdet schon sehen. Leider, sorry, dass ich euch enttäuschen muss. Aber ich bin noch nicht genug Gehirn-gewaschen...
naja, auf jeden Fall leg ich jetzt mal wieder los...
Danke für euer Interesse.
ich denke, jetzt hab ich endlich wieder Zeit. Eigentlich hätte ich auch schon ab Freitag Zeit gehabt, so wie ich es gesagt hab, aber irgendwie hab ichs dann doch nicht geschafft, mich dazu rumzukriegen, wieder mal was zu schreiben. Dafür hab ich jetzt wenigstens die neuen Bilder alle geordnet und hochgeladen, also, wenn ihr mal nix zu tun habt, es gibt en Haufen neuer Bilder. Mit den Videos komm ich da nicht so schnell nach, das werd ich mit der Zeit erledigen. Aber jetzt wird auf jeden Fall erst mal wieder ein wenig gebloggt.
Der Endspurt steht an. Noch 4 Wochen Kurs. Wies dann weitergeht, weiß ich noch nicht. Vielleicht bleib ich sogar noch ein Semester, keine Ahnung. Irgendwann komm ich aber auf jeden Fall zurück, ihr werdet schon sehen. Leider, sorry, dass ich euch enttäuschen muss. Aber ich bin noch nicht genug Gehirn-gewaschen...
naja, auf jeden Fall leg ich jetzt mal wieder los...
Danke für euer Interesse.
Sonntag, 3. Juni 2007
Durchhalten!
Hier bin ich mal wieder. Ich schreibe diesen Eintrag, um euch wissen zu lassen, dass ich leider doch noch da bin. Ich bin seit einem Monat fast gar nicht mehr an meinem Computer und wenn dann nur um kurz Mails zu checken. Fuer ein Blogeintrag, dazu noch mit Bildern hab ich definitiv keine Zeit gehabt. Das wird sich definitiv ab Freitag aendern. Dann koennt ihr wieder mit spannenden Geschichten aus dem Leben des Randili rechnen. Und es haben sich ne Menge Geschichten angesammelt, kann ich euch sagen, oh ja...Und vorallem auch ne Menge Bilder, die ich auch nciht mehr hochgeladen hab. Also, nicht aufgeben. Ich schick dann auch nach dem ersten Eintrag nochmal ne Mail rum, um euch zu erinnern :)
Ein paar Sachen kann ich ja grad noch loswerden. Das Semester hier neigt sich jetzt mehr oder weniger dem Ende zu. Ich haette definitiv mehr lernen koennen. Aber hier ist einiges passiert das etwas mehr Prioritaet verlangt hat. Und ich hab auf jeden Fall ne Menge gelernt, kann mich mit Chinesen unterhalten, und sie verstehen mich. Es koennte natuerlich besser sein. Aber fuer mich ist es absolut ausreichend. Somit muss ich nun anfangen fuer die Zeit nach dem Semester zu planen, das ist immer noch alles sehr in der Schwebe, inklusive Praktikum. Sogar die Ueberlegungn noch ein Semester zu bleiben, ist nicht komplett vom Tisch. Wird sich innerhalb der naechsten zwei Wochen zeigen, weil ich mich dann entscheiden muss. Mal schaun.
Also, nochmal: Nicht aufgeben. Ich komme bald wieder, diesmal sogar recht bald. Und dann geb ich Gas beim Bloggen, Hab ne Menge zu berichten :)
Ein paar Sachen kann ich ja grad noch loswerden. Das Semester hier neigt sich jetzt mehr oder weniger dem Ende zu. Ich haette definitiv mehr lernen koennen. Aber hier ist einiges passiert das etwas mehr Prioritaet verlangt hat. Und ich hab auf jeden Fall ne Menge gelernt, kann mich mit Chinesen unterhalten, und sie verstehen mich. Es koennte natuerlich besser sein. Aber fuer mich ist es absolut ausreichend. Somit muss ich nun anfangen fuer die Zeit nach dem Semester zu planen, das ist immer noch alles sehr in der Schwebe, inklusive Praktikum. Sogar die Ueberlegungn noch ein Semester zu bleiben, ist nicht komplett vom Tisch. Wird sich innerhalb der naechsten zwei Wochen zeigen, weil ich mich dann entscheiden muss. Mal schaun.
Also, nochmal: Nicht aufgeben. Ich komme bald wieder, diesmal sogar recht bald. Und dann geb ich Gas beim Bloggen, Hab ne Menge zu berichten :)
Mittwoch, 2. Mai 2007
TaiShan (Tag 52 - 56) - 1. Tag
Ich vermute mal ihr brennt darauf, endlich zu erfahren, was ich denn so in TaiShan gemacht hab, auf meinem Ausflug vor zwei Wochen. Time goes by, und ich hab tatsächlich noch nicht davon berichtet, weil ich einfach nicht dazu gekommen bin.
Ich werds vergleichsweise kurz machen. Denn im Endeffekt gehts um ne Woche voller Programm und voller cooler Ereignisse. Und das meißte wird für euch auch nicht unbedingt von Interessse sein. Also wirds mehr oder weniger ein kurzer Abriss. Das Beste sind wahrscheinlich die Bilder, die ich euch auch wärmstens empfehlen kann. Mir gefallen sie gut :)
http://picasaweb.google.de/randolf.altmeyer/1620407TaiShan
Ach ja, mittlerweile hab ich auch meine Videos wieder geupdated. Viel Spaß auch dabei, ein paar gute fehlen allerdings noch...
Ok, wo fange ich an? Wie angekündigt warteten wir ungeduldig auf unsere Städtereise. Denn es sollte das erste Mal sein, dass wir aus Shanghai rauskommen sollten. Wie lange hab ich darauf gewartet? Shanghai ist nett, und in vielen Bereichen echt toll, vorallem was die Vielfalt und die Menschen hier angeht. Aber so einiges gefällt mir hier einfach nicht, es gibt zu viele Menschen, zu viele Häuser, zu wenig echte Kultur. Eine große Stadt voller Geschäfte und Geld. Man gewöhnt sich an alles irgendwie, und so hab ich mich mittlerweile auch an das Leben hier gewöhnt. Aber ein wenig Abwechslung ist nie schlecht. Außerdem besteht China ja noch aus wesentlich mehr als Shanghai. Um ehrlich zu sein ist Shanghai wahrscheinlich die unchinesichste Stadt in ganz China, mehr als jede andere Stadt geprägt von westlichen Einflüssen.
Ums kurz zu machen, ich hab mich tierisch auf diese Woche gefreut. Und ich war wohl nicht der Einzige. Denn es ging ja auch noch eine Gruppe nach Peking (etwa 70 Leute), nach Xi'an (etwa 130) und nach Kaifeng (so um die 60). Alles wichtige und interessante Städte. Warum ich mich für TaiShan entschieden hab? Weil ich sowieso nach Peking gehe, auch nach Xi'an, und Kaifeng mich nicht so wirklich überzeugt hat (Ursprung der Shaolin). TaiShan hat mir immerhin einen Berg zum Bezwingen geboten. Und außerdem hat es in meinem Lonely Planet (ein Reiseführer) ein kleines Extrakästchen auf der Übersichtskarte, das anzeigt, das es dort was Besonderes gibt :)
Also warteten wir gespannt auf Montag, den 16.4. Da gings dann los. Leider nur bis Freitag. Recht kurz. Insgesamt hab ich 1000 Yuan (100 €) für alles bezahlt. Da kann man sich eigentlich nicht beschweren. Immerhin ist da die Zugfahrt komplett drin (wir sind jeweils 9 Stunden hin- und zurückgefahren), pro Tag 3 Mahlzeiten (Dienstag bis Donnerstag), Hotel komplett drin, alle Eintrittspreise (das waren schon ein paar Sachen), inklusive Tourguides. Ist ok, denk ich. Auch wenn die Zeit doch sehr kurz war.
Tja, und so gings dann los.
Ach ja, wir sind Montag Abend gegen 6 gestartet, keine Ahnung warum. Meiner Meinung nach schlecht geplant. Die Gruppe nach Xi'an, die den weitesten Weg hat (16 - 20 Stunden mit dem Zug) ist schon mittags gestartet. Insgesamt waren wir nur 24 Leute, was sich aber als optimale Gruppengröße rausgestellt hat. Je weniger, desto besser lernt man die Leute kennen, desto weniger Grüppchen gibt es, und desto eher ist es möglich immer alle zusamen zu haben (z.B. im Bus, oder im Hotel). Für Xi'an mussten sich die Studenten auf drei Gruppen aufteilen, und selbst dann waren es immer noch über 40 Leute. Anstrengend würde ich meinen.
Das beste an dem Ausflug war eigentlich, dass ich ein paar Leute kannte, und die meisten eben nicht. Das macht mir einfach riesig Spaß neue Leute mit meiner Persönlichkeit zu nerven :) Zumal wir Leute aus Amerika, hailand, China, Malaysia, Korea, Japan, Frankreich, England, der Schweiz und natürlich Deutschland dabei hatten. Europa war also erstaunlich stark vertreten. So ein Nationenmix macht einfach Freude :)
Ziemlich genial finde ich persönlich die Bahnhöfe in China. Da sind selbst die kleinen größer als unser Saabrücker Hauptbahnhof. Ok, da werden auch ganz andere Menschenmassen bewegt, aber trotzdem ist das ein seltsames Gefühl.
Wir kamen dann in eine von den riesigen Wartehallen, und ich hab gedacht, das wär der ganze Bahnhof, aber es war nur eine von sehr vielen. Man konnte durch die Fenster die anderen Hallen sehen, die z.T. noch größer und noch voller waren.
Ein riesiger Spaß. Und wenn dann ein Zug aufgerufen wird, beginnt eine kleine Völkerwanderung. So auch bei uns.
Und ich kann euch sagen, da ist jeder Zug RIESIG! So viele Menschen auf einem Platz, ganz schön krass. Natürlich hatten wir einen Schlafwagen, alles andere wäre die reinste Qual gewesen, da wir ja über Nacht gefahren sind.
Jetzt ratet mal, von wo dieser Herr kommt :) (nein, nicht aus der Schweiz, sieht doch wie ein verrückter Engländer aus, oder? :)
Irgendwann haben wir uns gedacht mal was im Zug zu essen. Und das war echt übel.
Das bis dahin übelste Essen in China. Man konnte nur im Set bestellen, und es hat glaube ich 110 Yuan gekostet, verdammt teuer für so einen üblen Fraß. Zumal der Reis mehr Wasser als fest war, und der Rest eben nicht geschmeckt hat. Aber spaßig wars trotzdem.
Später hab ich dann mal geschlafen. Und ich muss sagen: Ich war angenehm überrascht, wie gut ich geschlafen hab. Zugfahren ist toll! Zumindest in China. Man lernt hier soviele Leute kennen. Bevor ich schlafen gegangen bin, hab ich noch ewig lang zuerst mit einem unsere Lehrer (es sind zwei mitgefahren) und ein paar Chinesen zusammen gesprochen. Perfekt um mein Chinesisch zu üben. In der Nacht wurde ich irgendwann von einem der tausend Wachleute, die überall in dem Zug verteilt waren, aufgeweckt, und dann hat er mir mein Handy und meine Kamera in die Hand gedrückt. Man könnte sagen, ich hab riesiges Glück gehabt. Ich hab da vorher überhaupt nicht drüber nachgedacht. Denn eigentlich ist die Gefahr bestohlne zu werden hier sehr groß. Die Abteile sind nicht wie bei uns geschlossen, sondern offen, so dass ma spontan einfach reinschlüpfen, was mitgehen lassen, und dann schnell weiterhuschen kann. Glück gehabt :)
Am nächsten morgen sind wir dann alle voll ausgeruht (na ja) ausgestiegen und haben den Morgen begrüßt. (Ich hab grad das Gefühl ich muss mich kürzer fassen, sonst werd ich nie fertig)
Und natürlich hatte ich viel zu viel dabei, aber wenigstens war ich nicht der einzige:
Die Caro hat mir starke Konkurrenz gemacht. Und wie beim Eingang warteten natürlich auch sehr viele Leute darauf endlich die Enge des Bahnhofs zu verlassen und in Tai'an anzukommen.
Dann gings erst mal zum Hotel. Und alle waren nach der enstpannten Zugfahrt noch immer sehr verschlafen.


Außer natürlich mal wieder der Caro:

Die ist immer fit :) Ach ja, falls es euch noch nicht aufgefallen sein sollte, besonders was die Videos angeht, ist die Caro mittlerweile zu einem Running Gag geworden :) Aber im positiven Sinne, und sie mag es natürlich nicht..
Dann bekamen wir erstmal Zimmerschlüssel. Und ich war schon sehr überrascht, was das für Zimmer waren. Unglaublich, hätte ich nicht erwartet. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich nicht ein einziges Bild von dem Zimmern hab. So ein Mist. Waren nämlich echt richtig super. Aber was soll ich da groß erzählen? Hotel ist Hotel.
Dann gings erst mal zum Frühstück, so gegen 7 Uhr.

Das war eigentlich erstaunlich gut, wenn auch nicht umwerfend. Ich werd mich nie so wirklich an warmes, fettiges Essen zum Frühstück gewöhnen. Und dann hat der Tag erst richtig angefangen. Ab zum Grab von Konfuzius (ich hoffe mal ihr wisst wer das ist, wenn nicht, auf zu Wikipedia). Zum Glück hatten wir drei Tour-Guides dabei, die immer freundlich und nett auf uns eingeredet haben:


Genial ist so ein Ausflug um Leute kennenzulernen, oder besser kennenzulernen. Zum Glück waren wir nicht so viele. hab ne Menge neue Freunde gefunden dort, vorallem Thailänder. Ohne quatsch, vorher hab ich gar nicht bemerkt, dass es an der Uni Thailänder gibt. Und jetzt, nach dem Ausflug lauf ich größtenteils mit denen rum, und es werden immer mehr! Eigentlich ziemlich cool, muss ich echt sagen. Aber dazu ein andermal mehr.
So gab es dann auch einiges zu entdecken, auf dem Gelände. Im Großen und Ganzen mag ich solche Orte aber nicht. Vorallem nicht in China. Nix gegen die Chinesen, aber Kulturgut enstprechend darbieten können sie einfach nicht. Die Informationstafeln sind z.T. völlig unverständlich oder liefern einfach keine sinnvollen Informationen. Die Orte sind z.T. höchst interessant und super schön. Aber zu oft ist offensichtlich, dass alles nur nachträglich hingestellt wurde, um Touristen anzulocken. Es wird immer versucht, alles authentisch aussehen zu lassen, aber es klappt nie so wirklich. Trotzdem will ich nicht schlecht reden. Wenn man einen Führer dabei hat, der einem ein paar interessante Fakten erzählt, ist das alles gar kein Problem.

Dummerweise waren unsere Führer allesamt Chinesen, und haben auch erstmal alles auf Chinesisch erklärt. Zwei konnten aber ganz gut Englisch, und die haben dann, wenn man nochmal nachgefragt hab, nach Englisch übersetzt. So gabs dann ein paar echt coole Sachen zu sehen, z.B. das hier:

Zu diesen Stein-Schildkröten gibts dann auch ne kleine Story, die ich nur ganz kurz erzählen möchte. Der Körper des Tiers ist der einer Schildkröte, und das bedeutet dass es sehr alt werden und schwere Lasten tragen kann. Allerdings ist es keine normale Schildkröte, denn sie hat einen Drachenkopf, das sie eines der sieben Kinder des Drachen ist. Die Tafel auf dem Rücken enthält die Weisheiten des Konfuzius, oder auch anderer Philosophen. Find ich eigentlich ganz cool. Und von diesen Drachen-Schildkröten gabs einige auf dem Gelände zu entdecken. Genauso wie ewig viele buddhistische Tempel...

Trotz bewölktem Wetter hatten wir unseren Spaß:


Übrigens 4 Thai auf dem letzten Bild hier.
Nett fand ich auch diese Bäume hier, die über 1000 Jahre alt sein sollen, und sich z.T. dem Ende "entgegenneigen" (haha...):

Ach ja, es soll Glück bringen den Drachenschwanz zu berühren. Also mach ich das doch gleich mal.

Und nicht jeder Chinese ist immer am lachen:

Wie gesagt, ne Menge buddhistische Kultur zu entdecken.


Und wieder die Caro :)

Und er sieht meiner Meinung nach wie ein echter Klischee-Japaner aus:
(den rechten mein ich).
Wirklich ein Riesengelände, und nach kurzer Zeit hatte ich keine Überblick mehr, wo wir hier eigentlich rumlaufen.

Der erste Teil war die ehemalige Residenz von Konfuzius. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann zum eingentlichen Grab aufgemacht.
Hier mal ein Bild zur Auflockerung:

Und auf dem Weg zum Grab gabs natürlich auch wieder ewig viele Souvenire zu bestaunen.

Kennt ihr das hier?

Das sind Stempel, die die Chinesen früher benutzt haben, quasi als Unterschrift. Auf der Unterseite wird der Name einkraviert. Ich muss schon sagen verdammt krass, was da für für Formen drauf waren. Und die waren wohlgemerkt alle handgemacht. Einer hat live vor uns eins bearbeitet. Aber wie gesagt, Arbeitskraft kostet hier ja leider nichts. Trotzdem muss ich sagen, dass die Chinesen in vielen Bereichen der Kunst wahre Meister sind. Besonders cool find ich auch immer noch, was die nicht alles auf ein Reiskorn schreiben können. Aber auch die Architektur ist z.T. exrem ausgefeilt, und das schon vor mehr als 2000 Jahren.
Zur Grabanlage gehört übrigens auch noch ein Riesenpark, der aber eigentlich auch nur ein riesiger Friedhof ist, auf dem die ganzen Nachkommen von Konfuzius begraben sind. Sehr hübsch angelegt alles.


Auf dem Weg zum Grab gabs dann wieder allerhand Interessantes zu bestaunen:


Dieses Stück Baum ist übrigens weit über 2000 Jahre alt, und wurde von einem der Schüler von Konfuzius gepflanzt. Er ist so alt, dass er wie Stein aussieht.
Und hier ist es nun, das Grab von Konfuzius (angeblich zumindest):

Ja, ist nicht so wirklich spektakulär. Ich hätte ehrlich gesagt auch mehr erwartet. Aber es ist trotzdem sehr schön. Und es ist ja schon eine Riesenehre für seine Familie solch einen großen Park zur Verfügung zu haben. Daran kann man wenigstens ein wenig ablesen, was Konfuzius für die Chinesen bedeutet, oder auch einfach nur daran, dass so unglaublich viele Touristen da waren, obwohl keine Ferienzeit ist.
Wesentlich interessanter fand ich aber diesen Mülleimer:

Keine Köpfe und dann steht da noch "Recycled", also quasi schon wiederverwendet (statt "recyclable"). jaja, ich weiß. Blöder Witz...Nett auch dieses "Rauchen Verboten"-Schild, in Form eines Grabsteins.

Danach sind wir im Bus - alle total fertig - irgendwo hingefahren. Und ich mein wirklich irgendwohin. Im Nichts, mehr oder weniger. Und was gab es dann dort? Zuerst sah es aus wie ein Museum, weil uns irgendso ein Typ was über Steine aus Shandong (die Provinz, in der wir waren) erzählt hat. Doch dann kamen wir in einen riesigen Raum, in dem es allerlei Schrott zu kaufen gab. Es war quasi eine Souvenirtour, um Geld zu sparen, um die Reise insgesamt billiger zu machen. Sehr nervig eigentlich dafür Zeit zu verschwenden. Und dann hab ich noch meine Kamera im Bus gelassen...gr...
Und jetzt bin ich irgendwie durcheinander. Ich hab vergessen, was wir dann gemacht haben. Ich weiß nur noch, dass wir noch irgendwann zu einem anderen Souvenir-Laden gefahren sind, und da gings dann um Tee. Und diesmal hab ich tatsächlich was gekauft. War echt nett, wir konnten alle Tee probieren, etwa 10 verschiedene. Und war auch recht günstig. Das erste Mal dass ich sowas gekauft hab...

Dann gings für ne kurze Zeit zurück aufs Zimmer. Da hab ich dann ein paar Bildchen aus dem Fenster gemacht.



Danach gings zu einem Restaurant in der Nähe. Wäre ja nix besonderes gewesen, wenn es da nicht eine Bühne gegeben hätte. Und da gabs dann die ganze Zeit über Spiel, Gesang und Tanz zu sehen.


Und das, obwohl wir fast die einzigen Gäste waren. Cool wurde es am Ende, da wurde von jedem Tisch ein Gast hochgebeten. Und von meinem Tisch ging wer, na wer schon?? ich natürlich :) Leider hab ich davon keine eigenen Bilder oder Videos. War verdammt cool :) Ein Ringereihtanz, mit Pogo...sehr lustig. Und ich konnte wieder meinem Image als Clown gerecht werden.
Abends sind ein paar zur Massage gegangen, ich hab mit den anderen Deutschen im Hotel geblieben und hab mit den zwei Thai-Girls Musik gemacht (hatte doch meine Gitarre dabei)...
Und dann sind wir trotzdem noch recht früh ins Bett, weil wir doch irgendwie recht müde waren.
So, und jetzt stop ich mal mit diesem Post. Erstens wirds immer länger. Und außerdem wollt ihr doch bestimmt mal nochmal was von mir lesen, ich hab mich ja doch sehr rar gemacht :) Sorry...
Ich werds vergleichsweise kurz machen. Denn im Endeffekt gehts um ne Woche voller Programm und voller cooler Ereignisse. Und das meißte wird für euch auch nicht unbedingt von Interessse sein. Also wirds mehr oder weniger ein kurzer Abriss. Das Beste sind wahrscheinlich die Bilder, die ich euch auch wärmstens empfehlen kann. Mir gefallen sie gut :)
http://picasaweb.google.de/randolf.altmeyer/1620407TaiShan
Ach ja, mittlerweile hab ich auch meine Videos wieder geupdated. Viel Spaß auch dabei, ein paar gute fehlen allerdings noch...
Ok, wo fange ich an? Wie angekündigt warteten wir ungeduldig auf unsere Städtereise. Denn es sollte das erste Mal sein, dass wir aus Shanghai rauskommen sollten. Wie lange hab ich darauf gewartet? Shanghai ist nett, und in vielen Bereichen echt toll, vorallem was die Vielfalt und die Menschen hier angeht. Aber so einiges gefällt mir hier einfach nicht, es gibt zu viele Menschen, zu viele Häuser, zu wenig echte Kultur. Eine große Stadt voller Geschäfte und Geld. Man gewöhnt sich an alles irgendwie, und so hab ich mich mittlerweile auch an das Leben hier gewöhnt. Aber ein wenig Abwechslung ist nie schlecht. Außerdem besteht China ja noch aus wesentlich mehr als Shanghai. Um ehrlich zu sein ist Shanghai wahrscheinlich die unchinesichste Stadt in ganz China, mehr als jede andere Stadt geprägt von westlichen Einflüssen.
Ums kurz zu machen, ich hab mich tierisch auf diese Woche gefreut. Und ich war wohl nicht der Einzige. Denn es ging ja auch noch eine Gruppe nach Peking (etwa 70 Leute), nach Xi'an (etwa 130) und nach Kaifeng (so um die 60). Alles wichtige und interessante Städte. Warum ich mich für TaiShan entschieden hab? Weil ich sowieso nach Peking gehe, auch nach Xi'an, und Kaifeng mich nicht so wirklich überzeugt hat (Ursprung der Shaolin). TaiShan hat mir immerhin einen Berg zum Bezwingen geboten. Und außerdem hat es in meinem Lonely Planet (ein Reiseführer) ein kleines Extrakästchen auf der Übersichtskarte, das anzeigt, das es dort was Besonderes gibt :)
Also warteten wir gespannt auf Montag, den 16.4. Da gings dann los. Leider nur bis Freitag. Recht kurz. Insgesamt hab ich 1000 Yuan (100 €) für alles bezahlt. Da kann man sich eigentlich nicht beschweren. Immerhin ist da die Zugfahrt komplett drin (wir sind jeweils 9 Stunden hin- und zurückgefahren), pro Tag 3 Mahlzeiten (Dienstag bis Donnerstag), Hotel komplett drin, alle Eintrittspreise (das waren schon ein paar Sachen), inklusive Tourguides. Ist ok, denk ich. Auch wenn die Zeit doch sehr kurz war.
Tja, und so gings dann los.
| Von 16. - 20.4.07... |
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Ach ja, wir sind Montag Abend gegen 6 gestartet, keine Ahnung warum. Meiner Meinung nach schlecht geplant. Die Gruppe nach Xi'an, die den weitesten Weg hat (16 - 20 Stunden mit dem Zug) ist schon mittags gestartet. Insgesamt waren wir nur 24 Leute, was sich aber als optimale Gruppengröße rausgestellt hat. Je weniger, desto besser lernt man die Leute kennen, desto weniger Grüppchen gibt es, und desto eher ist es möglich immer alle zusamen zu haben (z.B. im Bus, oder im Hotel). Für Xi'an mussten sich die Studenten auf drei Gruppen aufteilen, und selbst dann waren es immer noch über 40 Leute. Anstrengend würde ich meinen.
Das beste an dem Ausflug war eigentlich, dass ich ein paar Leute kannte, und die meisten eben nicht. Das macht mir einfach riesig Spaß neue Leute mit meiner Persönlichkeit zu nerven :) Zumal wir Leute aus Amerika, hailand, China, Malaysia, Korea, Japan, Frankreich, England, der Schweiz und natürlich Deutschland dabei hatten. Europa war also erstaunlich stark vertreten. So ein Nationenmix macht einfach Freude :)
| Von 16. - 20.4.07... |
Ziemlich genial finde ich persönlich die Bahnhöfe in China. Da sind selbst die kleinen größer als unser Saabrücker Hauptbahnhof. Ok, da werden auch ganz andere Menschenmassen bewegt, aber trotzdem ist das ein seltsames Gefühl.
| Von 16. - 20.4.07... |
Wir kamen dann in eine von den riesigen Wartehallen, und ich hab gedacht, das wär der ganze Bahnhof, aber es war nur eine von sehr vielen. Man konnte durch die Fenster die anderen Hallen sehen, die z.T. noch größer und noch voller waren.
Ein riesiger Spaß. Und wenn dann ein Zug aufgerufen wird, beginnt eine kleine Völkerwanderung. So auch bei uns.
Und ich kann euch sagen, da ist jeder Zug RIESIG! So viele Menschen auf einem Platz, ganz schön krass. Natürlich hatten wir einen Schlafwagen, alles andere wäre die reinste Qual gewesen, da wir ja über Nacht gefahren sind.
| Von 16. - 20.4.07... |
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Jetzt ratet mal, von wo dieser Herr kommt :) (nein, nicht aus der Schweiz, sieht doch wie ein verrückter Engländer aus, oder? :)
Irgendwann haben wir uns gedacht mal was im Zug zu essen. Und das war echt übel.
| Von 16. - 20.4.07... |
Das bis dahin übelste Essen in China. Man konnte nur im Set bestellen, und es hat glaube ich 110 Yuan gekostet, verdammt teuer für so einen üblen Fraß. Zumal der Reis mehr Wasser als fest war, und der Rest eben nicht geschmeckt hat. Aber spaßig wars trotzdem.
Später hab ich dann mal geschlafen. Und ich muss sagen: Ich war angenehm überrascht, wie gut ich geschlafen hab. Zugfahren ist toll! Zumindest in China. Man lernt hier soviele Leute kennen. Bevor ich schlafen gegangen bin, hab ich noch ewig lang zuerst mit einem unsere Lehrer (es sind zwei mitgefahren) und ein paar Chinesen zusammen gesprochen. Perfekt um mein Chinesisch zu üben. In der Nacht wurde ich irgendwann von einem der tausend Wachleute, die überall in dem Zug verteilt waren, aufgeweckt, und dann hat er mir mein Handy und meine Kamera in die Hand gedrückt. Man könnte sagen, ich hab riesiges Glück gehabt. Ich hab da vorher überhaupt nicht drüber nachgedacht. Denn eigentlich ist die Gefahr bestohlne zu werden hier sehr groß. Die Abteile sind nicht wie bei uns geschlossen, sondern offen, so dass ma spontan einfach reinschlüpfen, was mitgehen lassen, und dann schnell weiterhuschen kann. Glück gehabt :)
Am nächsten morgen sind wir dann alle voll ausgeruht (na ja) ausgestiegen und haben den Morgen begrüßt. (Ich hab grad das Gefühl ich muss mich kürzer fassen, sonst werd ich nie fertig)
Und natürlich hatte ich viel zu viel dabei, aber wenigstens war ich nicht der einzige:
| Von 16. - 20.4.07... |
Die Caro hat mir starke Konkurrenz gemacht. Und wie beim Eingang warteten natürlich auch sehr viele Leute darauf endlich die Enge des Bahnhofs zu verlassen und in Tai'an anzukommen.
| Von 16. - 20.4.07... |
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Dann gings erst mal zum Hotel. Und alle waren nach der enstpannten Zugfahrt noch immer sehr verschlafen.
Außer natürlich mal wieder der Caro:
Die ist immer fit :) Ach ja, falls es euch noch nicht aufgefallen sein sollte, besonders was die Videos angeht, ist die Caro mittlerweile zu einem Running Gag geworden :) Aber im positiven Sinne, und sie mag es natürlich nicht..
Dann bekamen wir erstmal Zimmerschlüssel. Und ich war schon sehr überrascht, was das für Zimmer waren. Unglaublich, hätte ich nicht erwartet. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich nicht ein einziges Bild von dem Zimmern hab. So ein Mist. Waren nämlich echt richtig super. Aber was soll ich da groß erzählen? Hotel ist Hotel.
Dann gings erst mal zum Frühstück, so gegen 7 Uhr.
Das war eigentlich erstaunlich gut, wenn auch nicht umwerfend. Ich werd mich nie so wirklich an warmes, fettiges Essen zum Frühstück gewöhnen. Und dann hat der Tag erst richtig angefangen. Ab zum Grab von Konfuzius (ich hoffe mal ihr wisst wer das ist, wenn nicht, auf zu Wikipedia). Zum Glück hatten wir drei Tour-Guides dabei, die immer freundlich und nett auf uns eingeredet haben:
Genial ist so ein Ausflug um Leute kennenzulernen, oder besser kennenzulernen. Zum Glück waren wir nicht so viele. hab ne Menge neue Freunde gefunden dort, vorallem Thailänder. Ohne quatsch, vorher hab ich gar nicht bemerkt, dass es an der Uni Thailänder gibt. Und jetzt, nach dem Ausflug lauf ich größtenteils mit denen rum, und es werden immer mehr! Eigentlich ziemlich cool, muss ich echt sagen. Aber dazu ein andermal mehr.
So gab es dann auch einiges zu entdecken, auf dem Gelände. Im Großen und Ganzen mag ich solche Orte aber nicht. Vorallem nicht in China. Nix gegen die Chinesen, aber Kulturgut enstprechend darbieten können sie einfach nicht. Die Informationstafeln sind z.T. völlig unverständlich oder liefern einfach keine sinnvollen Informationen. Die Orte sind z.T. höchst interessant und super schön. Aber zu oft ist offensichtlich, dass alles nur nachträglich hingestellt wurde, um Touristen anzulocken. Es wird immer versucht, alles authentisch aussehen zu lassen, aber es klappt nie so wirklich. Trotzdem will ich nicht schlecht reden. Wenn man einen Führer dabei hat, der einem ein paar interessante Fakten erzählt, ist das alles gar kein Problem.
Dummerweise waren unsere Führer allesamt Chinesen, und haben auch erstmal alles auf Chinesisch erklärt. Zwei konnten aber ganz gut Englisch, und die haben dann, wenn man nochmal nachgefragt hab, nach Englisch übersetzt. So gabs dann ein paar echt coole Sachen zu sehen, z.B. das hier:
Zu diesen Stein-Schildkröten gibts dann auch ne kleine Story, die ich nur ganz kurz erzählen möchte. Der Körper des Tiers ist der einer Schildkröte, und das bedeutet dass es sehr alt werden und schwere Lasten tragen kann. Allerdings ist es keine normale Schildkröte, denn sie hat einen Drachenkopf, das sie eines der sieben Kinder des Drachen ist. Die Tafel auf dem Rücken enthält die Weisheiten des Konfuzius, oder auch anderer Philosophen. Find ich eigentlich ganz cool. Und von diesen Drachen-Schildkröten gabs einige auf dem Gelände zu entdecken. Genauso wie ewig viele buddhistische Tempel...
Trotz bewölktem Wetter hatten wir unseren Spaß:
Übrigens 4 Thai auf dem letzten Bild hier.
Nett fand ich auch diese Bäume hier, die über 1000 Jahre alt sein sollen, und sich z.T. dem Ende "entgegenneigen" (haha...):
Ach ja, es soll Glück bringen den Drachenschwanz zu berühren. Also mach ich das doch gleich mal.
Und nicht jeder Chinese ist immer am lachen:
Wie gesagt, ne Menge buddhistische Kultur zu entdecken.
Und wieder die Caro :)
Und er sieht meiner Meinung nach wie ein echter Klischee-Japaner aus:
(den rechten mein ich).
Wirklich ein Riesengelände, und nach kurzer Zeit hatte ich keine Überblick mehr, wo wir hier eigentlich rumlaufen.
Der erste Teil war die ehemalige Residenz von Konfuzius. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann zum eingentlichen Grab aufgemacht.
Hier mal ein Bild zur Auflockerung:
Und auf dem Weg zum Grab gabs natürlich auch wieder ewig viele Souvenire zu bestaunen.
Kennt ihr das hier?
Das sind Stempel, die die Chinesen früher benutzt haben, quasi als Unterschrift. Auf der Unterseite wird der Name einkraviert. Ich muss schon sagen verdammt krass, was da für für Formen drauf waren. Und die waren wohlgemerkt alle handgemacht. Einer hat live vor uns eins bearbeitet. Aber wie gesagt, Arbeitskraft kostet hier ja leider nichts. Trotzdem muss ich sagen, dass die Chinesen in vielen Bereichen der Kunst wahre Meister sind. Besonders cool find ich auch immer noch, was die nicht alles auf ein Reiskorn schreiben können. Aber auch die Architektur ist z.T. exrem ausgefeilt, und das schon vor mehr als 2000 Jahren.
Zur Grabanlage gehört übrigens auch noch ein Riesenpark, der aber eigentlich auch nur ein riesiger Friedhof ist, auf dem die ganzen Nachkommen von Konfuzius begraben sind. Sehr hübsch angelegt alles.
Auf dem Weg zum Grab gabs dann wieder allerhand Interessantes zu bestaunen:
Dieses Stück Baum ist übrigens weit über 2000 Jahre alt, und wurde von einem der Schüler von Konfuzius gepflanzt. Er ist so alt, dass er wie Stein aussieht.
Und hier ist es nun, das Grab von Konfuzius (angeblich zumindest):
Ja, ist nicht so wirklich spektakulär. Ich hätte ehrlich gesagt auch mehr erwartet. Aber es ist trotzdem sehr schön. Und es ist ja schon eine Riesenehre für seine Familie solch einen großen Park zur Verfügung zu haben. Daran kann man wenigstens ein wenig ablesen, was Konfuzius für die Chinesen bedeutet, oder auch einfach nur daran, dass so unglaublich viele Touristen da waren, obwohl keine Ferienzeit ist.
Wesentlich interessanter fand ich aber diesen Mülleimer:
Keine Köpfe und dann steht da noch "Recycled", also quasi schon wiederverwendet (statt "recyclable"). jaja, ich weiß. Blöder Witz...Nett auch dieses "Rauchen Verboten"-Schild, in Form eines Grabsteins.
Danach sind wir im Bus - alle total fertig - irgendwo hingefahren. Und ich mein wirklich irgendwohin. Im Nichts, mehr oder weniger. Und was gab es dann dort? Zuerst sah es aus wie ein Museum, weil uns irgendso ein Typ was über Steine aus Shandong (die Provinz, in der wir waren) erzählt hat. Doch dann kamen wir in einen riesigen Raum, in dem es allerlei Schrott zu kaufen gab. Es war quasi eine Souvenirtour, um Geld zu sparen, um die Reise insgesamt billiger zu machen. Sehr nervig eigentlich dafür Zeit zu verschwenden. Und dann hab ich noch meine Kamera im Bus gelassen...gr...
Und jetzt bin ich irgendwie durcheinander. Ich hab vergessen, was wir dann gemacht haben. Ich weiß nur noch, dass wir noch irgendwann zu einem anderen Souvenir-Laden gefahren sind, und da gings dann um Tee. Und diesmal hab ich tatsächlich was gekauft. War echt nett, wir konnten alle Tee probieren, etwa 10 verschiedene. Und war auch recht günstig. Das erste Mal dass ich sowas gekauft hab...
Dann gings für ne kurze Zeit zurück aufs Zimmer. Da hab ich dann ein paar Bildchen aus dem Fenster gemacht.
Danach gings zu einem Restaurant in der Nähe. Wäre ja nix besonderes gewesen, wenn es da nicht eine Bühne gegeben hätte. Und da gabs dann die ganze Zeit über Spiel, Gesang und Tanz zu sehen.
Und das, obwohl wir fast die einzigen Gäste waren. Cool wurde es am Ende, da wurde von jedem Tisch ein Gast hochgebeten. Und von meinem Tisch ging wer, na wer schon?? ich natürlich :) Leider hab ich davon keine eigenen Bilder oder Videos. War verdammt cool :) Ein Ringereihtanz, mit Pogo...sehr lustig. Und ich konnte wieder meinem Image als Clown gerecht werden.
Abends sind ein paar zur Massage gegangen, ich hab mit den anderen Deutschen im Hotel geblieben und hab mit den zwei Thai-Girls Musik gemacht (hatte doch meine Gitarre dabei)...
Und dann sind wir trotzdem noch recht früh ins Bett, weil wir doch irgendwie recht müde waren.
So, und jetzt stop ich mal mit diesem Post. Erstens wirds immer länger. Und außerdem wollt ihr doch bestimmt mal nochmal was von mir lesen, ich hab mich ja doch sehr rar gemacht :) Sorry...
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