Die Arbeit ist fertig und abgegeben! Wer hätte es gedacht...Wens interessiert, kann hier einen Blick drauf werfen: DieRandiliThesis
Ist (leider) in Englisch, und dazu auch noch in (Fach-)Chinesisch. Kommentare sind natürlich immer willkommen.
Ich bin froh, dass es endlich vorbei ist. Hat sich doch wesentlich länger hingezogen, wie es eigentlich hätte sollen. Es war interessant und herausfordernd. Damit ist auch mein Studium der Computerlinguistik (vorerst) beendet. Wie es jetzt weitergeht, wird sich noch entscheiden.
Heute bin ich reichlich spät aufgestanden, und hab erstmal geputzt. Die Wohnung hats bitter nötig gehabt. Ach ja, der Schimmel ist immer noch da. Aber hoffentlich nicht mehr lange, muss endlich mal den Vermieter anrufen.
Was soll ich jetzt noch sagen? Hab heute entdeckt, dass mein favorisierter Pizza-Mann Rabatt gibt für NYU-Studenten, immerhin 10%. Da hab ich mich gefreut, und gleich mal ein schönes Stück Salami-Pizza gekauft. Zur Feier des Tages waren Poy und ich im Kino, ein seltsamer Familien-Film, "The family that prays". Ich vermute mal, dass der in Deutschland nicht in die Kinos kommt, dafür ist er viel zu amerikanisch. Aber wer weiß...Aber wenn man mal ne Zeit hier ist, denkt man auch anders über den ganzen Hollywood-Kram. Es ist einfach so typisch, denkt man. Mir fallen jetzt auch mehr Details auf, kleine Dinge, die man hier jeden Tag sieht. Produkte, Marken, oder auch nur bestimmte Sprüche, das Verhalten der Leute eben. Das bekommt man in Deutschland auch oft nicht so mit, weil alle Filme eingedeutscht sind. Da geht eine Menge Authentizität verloren, und so richtig ist mir das erst jetzt klar geworden.
Vielleicht noch eine Anekdote zum Schluss. Wasser ist im Staate New York ja kostenlos. Ja, kostenlos! Ich muss noch nicht mal für warmes Wasser zahlen, alles schon in der, wenn auch deftigen, Miete mit drin. Dementsprechend ist auch der Hahn in der Badewanne ausgestattet. Man kann ihn nur auf- oder zudrehen, bzw. wenn man dreht wird weniger oder mehr warm, der Wasserdruck ist aber immer derselbe, und dazu auch noch recht stark. Ich fühle mich schon ein wenig verschwenderisch, aber bei kostenlosem Wasser geht man mit dem nassen Gut schon ein wenig anders um. Aber: das Wasser hat natürlich nicht unsere Qualität. Es ist gechlort, aber trotzdem drinkbar. Wir haben einen Filter am Wasserhahn in der Küche. Und überall in der Stadt gibt es kleine Trinkwasserspender, so richtig hübsch, wie man sie aus dem Fernsehen kennt.
Ach ja, Wasser...Hier in New York gibts derzeit noch die "New York Wasserfälle" zu bewundern. Macht euch selbst ein Bild: http://www.nycwaterfalls.org/#/about_the_waterfalls/Waterfall_Images
Einen schönen Tag noch, ohne Abschlussarbeitschreibenstress...
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Donnerstag, 25. September 2008
Dienstag, 26. August 2008
1. Tag NYU
Das Gebaeude, in dem ich arbeite, ist am Broadway. Das klingt jetzt allerdings besser wies eigentlich ist. Der Broadway ist naemlich ewig lang, und fuehrt durch halb Manhattan. Hier koennt ich mal schauen: googlemaps
Der erste Tag, oder eher die ersten Stunden (ich war erst um 1 dort und bin um halb fuenf schon wieder gegangen...), waren gut und recht interessant. Ich wurde empfangen von Ralph Grishman, der Professor in dessen Gruppe ich arbeite. Er hat mir was zu lesen gegeben, worueber wir dann spaeter gesprochen haben. Auch sonst haben wir uns gut unterhalten. Er ist unglaublich nett und offen, hat mir sogar seine Privatnummer gegeben, falls es irgendwelche Probleme geben sollte. Insgesamt hab ich das Gefuehl, dass das Verhaeltnis zwischen Studenten und Dozenten hier insgesamt sehr eng ist, weil die Dozenten sich eigentlich auch nur um die Studenten kuemmern muessen. Sie geben die Kurse, die Hausaufgaben, Klausuren usw. werden von Assistenten geregelt. Wir haben auch noch ueber das Studiensystem in Deutschland und den USA allgemein gesprochen. Davon berichte ich dann aber spaeter...
Wie gesagt, es war interessant. Ich hab jetzt ein paar Paper zu lesen, und ich muss ja auch noch meine Bachelor-Arbeit zuende bringen. Von daher bin ich gut beschaeftigt...
Poy draengt dass wir doch mal fruehstuecken gehen jetzt. OK, OK...
Dann bis bald.
Der erste Tag, oder eher die ersten Stunden (ich war erst um 1 dort und bin um halb fuenf schon wieder gegangen...), waren gut und recht interessant. Ich wurde empfangen von Ralph Grishman, der Professor in dessen Gruppe ich arbeite. Er hat mir was zu lesen gegeben, worueber wir dann spaeter gesprochen haben. Auch sonst haben wir uns gut unterhalten. Er ist unglaublich nett und offen, hat mir sogar seine Privatnummer gegeben, falls es irgendwelche Probleme geben sollte. Insgesamt hab ich das Gefuehl, dass das Verhaeltnis zwischen Studenten und Dozenten hier insgesamt sehr eng ist, weil die Dozenten sich eigentlich auch nur um die Studenten kuemmern muessen. Sie geben die Kurse, die Hausaufgaben, Klausuren usw. werden von Assistenten geregelt. Wir haben auch noch ueber das Studiensystem in Deutschland und den USA allgemein gesprochen. Davon berichte ich dann aber spaeter...
Wie gesagt, es war interessant. Ich hab jetzt ein paar Paper zu lesen, und ich muss ja auch noch meine Bachelor-Arbeit zuende bringen. Von daher bin ich gut beschaeftigt...
Poy draengt dass wir doch mal fruehstuecken gehen jetzt. OK, OK...
Dann bis bald.
Montag, 2. Juni 2008
Musik und Poy
Ich bin ja seit geraumer Zeit Gitarrist in einer Punkband, genannt Juckreiz. Der Florian, unser Schlagzeuger, ist ganz eifrig dabei unsere Medienpräsenz zu erhöhen. Als Resultat könnt ihr jetzt unter www.lauter-juckreiz.de ein paar Details bestaunen, und sogar unser erstes Lied hören! Die Qualität ist ok, wenn man erwähnt, mit welch bescheidenen Mitteln dieses Stück entstanden ist. Aber das ist nur der Anfang! Wir sind eifrig dabei neues Material zu erstellen. Derzeit hängts bei mir vorallem an den Texten, Musik hab ich mehr als genug.
Poy kommt morgen, um am Donnerstag ihr Praktikum in Kaiserslautern am Frauenhofer-Institut (http://www.itwm.fraunhofer.de/) zu machen. Ich bin schon ganz aufgeregt, denn ich hole sie morgen abend in Frankfurt ab...
Außerdem hab ich mal geschaut, wo ich eigentlich genau arbeiten werde. Und: Ist Hammer! Mitten in Manhattan. Und noch besser, Poy wird ja in der Wall-Street studieren, und da hab ich mir gedacht, schau ich doch mal wie weit sie Mittags zum Mittagessen weg wäre. Google hilft bei der Antwort:
http://maps.google.com/maps?f=d&hl=de&geocode=&saddr=251+Mercer+St,+New+York,+NY+10012,+USA&daddr=Wall+Street,+New+York,+NY&sll=37.0625,-95.677068&sspn=25.900485,59.765625&ie=UTF8&z=13
Quasi nichts! 2 U-Bahn-Stationen,oder 15 Minuten zu Fuß. Das klingt schonmal gut. Mal gespannt...Derzeit gehts per Email hin und her zwischen mir und der NYU wegen den Unterlagen fürs Visum. Sieht gut aus :) Meinen neuen Reisespass samt Verbrecher-Foto hab ich auch schon.
Poy kommt morgen, um am Donnerstag ihr Praktikum in Kaiserslautern am Frauenhofer-Institut (http://www.itwm.fraunhofer.de/) zu machen. Ich bin schon ganz aufgeregt, denn ich hole sie morgen abend in Frankfurt ab...
Außerdem hab ich mal geschaut, wo ich eigentlich genau arbeiten werde. Und: Ist Hammer! Mitten in Manhattan. Und noch besser, Poy wird ja in der Wall-Street studieren, und da hab ich mir gedacht, schau ich doch mal wie weit sie Mittags zum Mittagessen weg wäre. Google hilft bei der Antwort:
http://maps.google.com/maps?f=d&hl=de&geocode=&saddr=251+Mercer+St,+New+York,+NY+10012,+USA&daddr=Wall+Street,+New+York,+NY&sll=37.0625,-95.677068&sspn=25.900485,59.765625&ie=UTF8&z=13
Quasi nichts! 2 U-Bahn-Stationen,oder 15 Minuten zu Fuß. Das klingt schonmal gut. Mal gespannt...Derzeit gehts per Email hin und her zwischen mir und der NYU wegen den Unterlagen fürs Visum. Sieht gut aus :) Meinen neuen Reisespass samt Verbrecher-Foto hab ich auch schon.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Praktikum
Hab mein Praktikum jetzt sicher. Ich werde als "Junior Research Scientist" in New York an der New York University ein Praktikum machen, von August bis nächsten März. Krass, oder? Unfassbar wie einfach dass dann auf einmal alles war, nachdem mein Professor ein Empfehlungsschreiben an Prof. Grishman geschickt hatte. Wirklich schnell. Geld bekomm ich auch, ausreichend um in NY zu überleben, vorallem wenn ich dann mit anderen (speziell mit einer Person) zusammenwohnen werde. Ist alles sehr aufregend, und ich weiß noch nicht genau was auf mich zukommt. Was ich weiß, ist dass ich jetzt schnellstmöglich ein paar Unterlagen für das Visum beschaffen muss (denn so ein Antrag braucht seine Zeit, und es wird ein J-1 Visum :) Am 14.8. fliege ich dann. Bisher hab ich nur ein Hinflugticket, da ich noch keine Ahnung hab, wohin es danach gehen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich nach März noch ein wenig in Amerika reisen werde.
Ach ja, die oben erwähnte Dame war am Wochenende unverhofft hier gewesen! Ich wollte mir am Freitag einen schönen Abend machen, einen Film schauen, Pizza bestellen und früh ins Bett. Nachdem die Pizza bestellt war, hat mich Poy angerufen und gemeint ich kann sie abholen. Klar, warum nicht. "Ich komme dich abholen". Ich dachte sie wäre in London, weil sie dort zwischenlanden wollte (ihr Semester ist am Donnerstag zu Ende gegangen, sie ist nach Hause geflogen für einen kurzen Heimaturlaub, bevor sie im Juni in Praktikum in Kaiserslautern anfängt). "Du kannst mich abholen, am Hauptbahnhof in Saarbrücken". Damit war der Abend gegessen, und die Pizza auch, seeeehr schnell :) War total unerwartet, und hat gezeigt, dass solche Überraschungen möglich sind. Aus diesem Grund habe ich verständlicherweise wenig gearbeitet und weniger geschlafen. Am Dienstag hab ich sie an den Flughafen gebracht. Schon ein seltsames Gefühl, zu wissen dass sie ja in zwei Wochen schon wieder hier ist.
Ich bin glücklich, dass das mit New York klappt. Jetzt kämpfe ich mit meiner Bachelorarbeit. Physik ist mir zuviel geworden. Daher hab ich leider mit dem Kurs aufhören müssen, aber das ist ok. Ich hatte mich dort ja reingesetzt, um ein Gefühl für Physik im Allgemeinen zu bekommen. Dafür macht mir Mathe (d.h. Analysis I) riesig viel Spaß. Mit diesem einen Kurs und meiner Bachelorarbeit bin ich vollstens ausgelastet.
Ach ja, die oben erwähnte Dame war am Wochenende unverhofft hier gewesen! Ich wollte mir am Freitag einen schönen Abend machen, einen Film schauen, Pizza bestellen und früh ins Bett. Nachdem die Pizza bestellt war, hat mich Poy angerufen und gemeint ich kann sie abholen. Klar, warum nicht. "Ich komme dich abholen". Ich dachte sie wäre in London, weil sie dort zwischenlanden wollte (ihr Semester ist am Donnerstag zu Ende gegangen, sie ist nach Hause geflogen für einen kurzen Heimaturlaub, bevor sie im Juni in Praktikum in Kaiserslautern anfängt). "Du kannst mich abholen, am Hauptbahnhof in Saarbrücken". Damit war der Abend gegessen, und die Pizza auch, seeeehr schnell :) War total unerwartet, und hat gezeigt, dass solche Überraschungen möglich sind. Aus diesem Grund habe ich verständlicherweise wenig gearbeitet und weniger geschlafen. Am Dienstag hab ich sie an den Flughafen gebracht. Schon ein seltsames Gefühl, zu wissen dass sie ja in zwei Wochen schon wieder hier ist.
Ich bin glücklich, dass das mit New York klappt. Jetzt kämpfe ich mit meiner Bachelorarbeit. Physik ist mir zuviel geworden. Daher hab ich leider mit dem Kurs aufhören müssen, aber das ist ok. Ich hatte mich dort ja reingesetzt, um ein Gefühl für Physik im Allgemeinen zu bekommen. Dafür macht mir Mathe (d.h. Analysis I) riesig viel Spaß. Mit diesem einen Kurs und meiner Bachelorarbeit bin ich vollstens ausgelastet.
Freitag, 28. September 2007
Bangkok
Ein Monat ist vergangen seit dem letzten Eintrag und es hat sich ne Menge ereignet. Zumindest für mich :) Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll...
Der letzte Eintrag hat mit Shanghai geendet, und so fang ich auch dort wieder an. War doch ein sehr seltsames Gefühl diese Stadt (schon wieder) verlassen zu müssen. Mittlerweile fühle ich mich dort schon ein wenig heimisch, und zu wissen dass ich dort so schnell nicht mehr hinkommen werde fühlt sich komisch an. Aber im Endeffekt war die Freude wieder nach Bangkok zurückkehren zu können größer als die Trauer über den Abschied. Am Ende bin ich nochmal gut essen gegangen mit ein paar alten und neuen Freunden, in einem wunderbaren japanischen Restaurant (hab ich da schonmal von erzält? nennt sich daisei, und all-you-can-eat-and-drink kostet 14 Euro, wohlgemerkt á la carte!). Und dann gings in Flugzeug. War besonders seltsam schon wieder goodbye zur Caro zu sagen. Denn mit ihr hab ich doch en Haufen Zeit verbracht in den letzten Monaten, viele Dinge erlebt und gesehen. Aber sie seh ich ja auf jeden Fall bald wieder (ach ja, sie fliegt morgen heim, hat ihr Praktikum jetzt beendet). Und dann gings ab ins Flugzeug. Und schon wieder auf nach Bangkok. Diesmal wars ne Menge Stress das Flugticket zu bekommen. Denn mir ist das Geld ausgegangen, oder sagen wie besser das Bargeld. Denn geschickterweise hab ich mein EC-Kartenpasswort vergessen (hab ich das schonmal erzält? oh mann, ich werd alt...). Somit blieb mir nur das Geld das noch auf meinem chinesischen Konto war, und das war stark begrenzt. Mit Hilfe von Leon und Caro hab ich dann doch noch mein Ticket bekommen, das mit 340 Euro leicht teurer war wie das letzte Mal. Hat mich schon geärgert, dass ich schon wieder soviel Geld ausgeben musste für ein Flugticket, zumal ich wieder in dieselbe Stadt bin wie vor knapp 2 Monaten. Tja, aber wenn ich alles vorher gewusst hätte, wäre sovieles leichter und billiger geworden. Manchmal weiß mans vorher einfach nicht besser. Auf jeden Fall hab ich en Haufen gelernt der Zeit hier und mach hoffentlich ein paar Fehler weniger in Zukunft.
Wie auch immer, in Bangkok angekommen wurde ich von Prang (Poys Schwester) und ihrem Freund am Flughafen abgeholt. Und ich geb zu, es war ein verdammt seltsames Gefühl dort zu landen und keine Poy vorzufinden. Aber der Empfang war super. Daher konnte ich das erstmal verkraften. Wir haben dann was auf dem Weg nach Hause gegessen (wundervolles Thai Essen...) und ich konnte mein Thai das erste Mal seit 2 Monaten wieder üben. Tolle Sprache muss ich sagen. Viel leichter als Chinesisch (ok, das ist nicht besonders schwer...), simpel und lustig (klingt wie Babysprache), und mit cooler Schrift (die nur auf den ersten, zweiten, dritten und auch den vierten Blick schwer ist :). Ich kam Mittwochs mit dem Flieger an, und bin dann Sonntags in mein Appartment eingezogen. In der Zwischenzeit hab ich wieder bei Poys Familie gewohnt, und die Bewohner mit lästigen Fragen zu Thailand und zur thailändischen Sprache genervt. Außerdem hab ich Pavee wieder getroffen (ein Thai Freund aus Shanghai), der zufälligerweise gerade mal 20m von Poys Haus entfernt wohnt. Daneben hab ich fleissig Zeichen (diesmal thailändische) und Worte gelernt (mit einem recht guten Buch, das ich mittlerweile durch hab), und die Innenstadt unsicher gemacht. Außerdem bin ich mal aus Spaß mit Prang zur Uni gefahren früh morgens und hab mir mal den thailändischen Uni-Alltag angeschaut. Sehr spaßig, und trotz vieler Gemeinsamtkeiten mit unserer Uni doch ziemlich anders. Insgesamt hab ich das Gefühl, dass Thailänder wesentlich offener sind (dazu später mehr). In Saarbrücken hab ich oft das Gefühl, dass man relativ anonym studiert (an anderen Unis in D wohl auch). Hier dagegen ist jeder mit jedem Freund irgendwie, innerhalb eines Kurses auf jeden Fall. Eine unglaubliche Gemeinschaft, zumindest nach außen hin. Für tiefere Einsichten müsste ich da wohl studieren. Aber vorallem an diesem einen Tag hab ich unfassbar viele Leute kennengelernt. Wie gesagt, Thais scheinen weniger scheu zu sein, und es war gar kein Problem für mich zu kommunizieren. Zum Glück hat mir Boont (Prangs Freund) ne Gitarre besorgt, so dass ich dahingehend wunderbar versorgt war :), nachdem ich ja meine in Shanghai gekaufte wieder abgetreten hatte. Sonntags bin ich dann wie gesagt umgezogen, mit ner Menge Kram. Denn Poy hatte vergessen, das Zeug das ich bei meinem letzten Besuch erworben ode geschenkt bekommen hatte zurückzuschicken (tztz...). War aber zufälligerweise ein glückliches Versehen, da ich so ein paar Kleider mehr hatte (u.a. auch mein gelbes Königs-Tshirt, das die Thais immer Montags tragen, wohlgemerkt kollektiv, d.h. man sieht dann ein Meer aus gelben Menschen...) und vorallem auch meinen Lonely Planet, der mir doch ne Menge geholfen hat, bei der Erkundung Bangkoks.
Das Appartment ist ein richtiger Traum. Relativ gut gelegen, 5 Minuten von der UBahn-Station, und einfach super schön, schon fast zu gut für mich. Das Haus ist komplett neu und in meinem Zimmer hat vorher noch niemand gewohnt. Fragt mich nicht wieviel Quadratmeter, auf jeden Fall ist es recht groß. Es ist komplett möbliert, hat ne Klimaanlage und en super Bad, und kostenloses Internet (Wifi). Was will man mehr? Das ganze kostet 7300 Baat (+ Kühlschrank) pro Monat, was etwa 155 Euro sind (Strom und Wasser kommen noch dazu, ist aber nicht viel, maximal 2000 Baat). Klingt für mich vernünftig, allerdings hat mir mittlerweile jeder mitgeteilt, dass es viel zu teuer ist. Normalerweise sollte eine Wohnung etwa 3000 bis 4000 kosten, 5000 sind schon sehr teuer. Tja, ist eben ein Platz für Ausländer. Es wohnen zwar auch Thais hier, aber die haben wohl alle etwas bessere Jobs. Keine Ahnung, bin ja nur kurze Zeit hier und ist auf jeden Fall ne gute Wohnung.
Und dann hat ja am nächsten Tag mein Praktikum angefangen. Schon am ersten Tag musste ich feststellen, dass es wohl doch ein wenig länger dauert um dort hinzukommen. Insgesamt brauch ich im Schnitt 1,5 Std. für einen Weg, also 3 Std. am Tag. Ok, das ist mies, das geb ich zu, aber es gibt definitiv Schlimmeres, und nerven tut mich daran nur, dass ich abends recht spät zurück bin. Morgens nehm ich zuerste die UBahn (2 Stationen) und dann stelle ich mich an für eine Art Mini-Bus. Der braucht dann wieder knapp ne Stunde, je nach Verkehr. Oft muss ich anstehen, mal kürzer mal länger. Denn der Bus ist nicht nur für Mitarbeiter des Instituts in dem ich arbeite, sondern vorallem für Studenten der nahegelegenen Thammasat-Universität. Dementsprechend frequentiert ist das Ganze, aber im Großen und Ganzen ok, da die Busse in angemessenen Abständen kommen. Abends dann das Ganze Spiel zurück, oft in strömendem Regen, ist ja schließlich Regenzeit. Der Bus kostet einfache Fahrt 30 Baat (63 Cent), kann man also verkraften. Am Anfang war ich auch noch relativ motiviert mit allen möglichen Leuten zu reden und hab daher wirklich jeden angequatscht. Das hat mir dann auch ne Menge Freunde eingebracht. Mittlerweile (na ja, grad mal 3 Wochen später) bin ich ein wenig ruhiger, aber immer noch motiviert :). Das Praktikum ist ok. Ich arbeite mit bei einem Projekt, das ein Thai-Japanisch Übersetzungssystem implementieren will. Ich baue dabei den Dependency-Parser (das Übersetzungssystem baut auf Dependenzen auf). Insgesamt macht es mittlerweile viel Spaß, was vorallem an den tollen Leuten dort liegt. Mittlerweile kennt mich wohl auch jeder (was nicht so einfach, da ja doch ein paar hunder Leute dort arbeiten), zumindest dem Namen nach. Und das ist wohl auch ne andere manchmal etwas nervige Eigenschaft der Thais, die reden gerne über andere, nicht böse, aber sie tun es :) Somit sah mein Alltag drei Wochen lang so aus, dass ich morgens zur Arbeit bin und abens wieder zurück. Am Wochenende hab ich dann andere Leute getroffen, oder kennengelernt. Unter anderem hab ich mich ein paar Mal mit Air getroffen, einer Freundin von Boont und hab mit ihr Deutsch-Thai-Tandem gemacht. Ein andermal bin ich mit Pavee, seiner Freundin und einer seiner Cousinen nach Ayuthayaa gefahren, der alten unglaublich coolen Hauptstadt von Thailand. Wieder ein anderes Mal bin ich mit einem Freund, den ich gerade mal 2 Tage zuvor kennengelernt hatte, weil er mit geholfen hat bei der Einweihung der neuen großen Schaukel (krasses Teil, muss man eigentlich gesehen haben) ein paar Sachen zu übersetzen, und seiner Familie zu einem Strand gefahren. Ach ja, und zwischendurch hab ich Sprache gepaukt. Und das war wohl auch gut so. Nicht nur ich bin überrascht was ich schon gelernt hab. Ich hab gerademal einen Monat lang gelernt, aber ich kann mich mit den Leuten hier schon relativ gut unterhalten und ich kann auch alles lesen, mehr oder weniger langsam. Da bin ich schon stolz drauf, und der Erfolg liegt vorallem daran, dass ich wirklich ständig mit jedem rede, sei es nur jemand, der mir was verkaufen will, oder im Restaurant, oder mit den Putzfrauen in der Firma. Ich nutze jede Chance, um wieder ein paar gelernte Vokabeln zu trainieren. Macht aber auch einfach Spaß immer wieder zu hören wie toll mein Thai ist :) Erinnert mich sehr stark an China, wo dieser Überraschungseffekt aber sogar noch größer war. Da haben sich die Leute ja fast nicht mehr beruhigen können, so erstaunt waren sie über mein Chinesisch. Ein weiterer Höhepunkt eines jeden Arbeitstags ist die Mittagspause. Kantinen in Thailand sind einfach komplett anders, wie ich sie bisher gekannt hatte. Es gibt verschiedene Stände und alles wird mehr oder weniger frisch zubereitet. Außerdem ist die Auswahl einfach riesig, besonders was Obst und sonstigen Nachtisch angeht. Aber auch Salate und Nudel- sowie Reisgerichte findet man zuhauf. Einfach super! Und ein Gericht kostet nie mehr als 30 Baat. Richtig gut sind auch die Smooties (normales Getränk, z.B. kakao, + Wassereis + Mileis oder Sahne oder Milch), von denen ich einfach nicht genug bekommen kann. Oft hab ich das Gefühl, der Süßkram in Thailand ist süßer als bei uns, und das obwohl die Menschen dort eigentlich süß nicht so gerne haben. Daher bekommt man z.B. auch immer wenn man ein Eis isst Wasser kostenlos dazu. Daneben ist die Auswahl an essbarem Süßzeug geradezu riesig! Soviel Zeug von dem ich noch nie was gehört hatte vorher, und auch sonst eigentlich (fast) alles was bei uns auch gibt. Da hat Thailand China definitiv einiges vorraus, denn guten Kuchen konnte ich selbst in Shanghai einfach nicht finden. Ok, das ist vielleicht kein objektiv wichtiges Kriterium, aber für mich ein entscheidendes :)
Mir fällt gerade auf, ich könnte stundenlang über Thailand und meine Eindrücke hier erzählen, und es war wohl ein Fehler so lange zu warten mit einem neuen Eintrag. Es gibt ne Menge Dinge die ich hier einfach mag. Dazu gehören z.B. auch - so lustig es im Bezug auf mich auch klingen mag - die Früchte. Ich bin ja eigentlich ein zu 100%iger Fruchtgegner, mit dem Hinweis auf meine Fruchallergie (zumindest wenn zuviele Fruchsäure enthalten ist, kein Witz). Aber hier kann ich soviel essen, und es gibt auch soviel von dem ich vorher noch nie gehört hatte: Mangostinen, ewig viele Sorten Bananen, Rambuthan, Durian, Somo (ne Art Riesenorrange), Longgorn und noch einiges mehr. Und dann natürlich die bekannten Vertreter: Ananas, Kokosnus und ewig viele Sorten Mango und Papaya. Besonders die Kokosnuss hats mir angetan. Wann immer ich kann, kauf ich mir ne Nuss. Wer schonmal ne echte getrunken hat (ich meine nicht die Kokosnussmilch), der weiss was ich meine. Soooooo lecker...Und am Ende kann man das Mark mit nem Löffel abkratzen und Essen. Und für eine Nuss bezahlt man normalerweise nicht mehr als 15 Baat, eher weniger. Krass, oder? Dasselbe gilt natürlich auch für den Rest. So bezahlt man für Bananen fast nix. Für 14 von den kleinen beispielsweise hab ich auf nem Markt 10 Baat bezahlt, im Carrefour 24.
Ich bin gerade von nem weiteren kleinen Trip zurückgekommen. Ich war für eine Woche in Laos, und das war ein absolut genialer Trip. Aber da erzähl ich jetzt nicht von, das sprent den Rahmen eines Eintrags. Dummerweise kann ich immer noch keine Bilder hochladen. In meinem Appartment ist Picasaweb einfach zu langsam, wie das gesamte Internet. Ich probiers demnächst nochmal in der Firma.
Ich werd mich bemühen, möglichst bald nochmal einen kleinen Artikel über meine Zeit hier zu veröffentlichen. Ach ja, wenns euch interessiert: Meine Rückkehr ist jetzt definitiv, und zwar (schon) am 18.10., knapp 3 Wochen!!! Krass, wie schnell 8 Monate rumgehen können, wenn man Spaß hat. Klar gibts dann auch ne große Willkommensparty :)
Der letzte Eintrag hat mit Shanghai geendet, und so fang ich auch dort wieder an. War doch ein sehr seltsames Gefühl diese Stadt (schon wieder) verlassen zu müssen. Mittlerweile fühle ich mich dort schon ein wenig heimisch, und zu wissen dass ich dort so schnell nicht mehr hinkommen werde fühlt sich komisch an. Aber im Endeffekt war die Freude wieder nach Bangkok zurückkehren zu können größer als die Trauer über den Abschied. Am Ende bin ich nochmal gut essen gegangen mit ein paar alten und neuen Freunden, in einem wunderbaren japanischen Restaurant (hab ich da schonmal von erzält? nennt sich daisei, und all-you-can-eat-and-drink kostet 14 Euro, wohlgemerkt á la carte!). Und dann gings in Flugzeug. War besonders seltsam schon wieder goodbye zur Caro zu sagen. Denn mit ihr hab ich doch en Haufen Zeit verbracht in den letzten Monaten, viele Dinge erlebt und gesehen. Aber sie seh ich ja auf jeden Fall bald wieder (ach ja, sie fliegt morgen heim, hat ihr Praktikum jetzt beendet). Und dann gings ab ins Flugzeug. Und schon wieder auf nach Bangkok. Diesmal wars ne Menge Stress das Flugticket zu bekommen. Denn mir ist das Geld ausgegangen, oder sagen wie besser das Bargeld. Denn geschickterweise hab ich mein EC-Kartenpasswort vergessen (hab ich das schonmal erzält? oh mann, ich werd alt...). Somit blieb mir nur das Geld das noch auf meinem chinesischen Konto war, und das war stark begrenzt. Mit Hilfe von Leon und Caro hab ich dann doch noch mein Ticket bekommen, das mit 340 Euro leicht teurer war wie das letzte Mal. Hat mich schon geärgert, dass ich schon wieder soviel Geld ausgeben musste für ein Flugticket, zumal ich wieder in dieselbe Stadt bin wie vor knapp 2 Monaten. Tja, aber wenn ich alles vorher gewusst hätte, wäre sovieles leichter und billiger geworden. Manchmal weiß mans vorher einfach nicht besser. Auf jeden Fall hab ich en Haufen gelernt der Zeit hier und mach hoffentlich ein paar Fehler weniger in Zukunft.
Wie auch immer, in Bangkok angekommen wurde ich von Prang (Poys Schwester) und ihrem Freund am Flughafen abgeholt. Und ich geb zu, es war ein verdammt seltsames Gefühl dort zu landen und keine Poy vorzufinden. Aber der Empfang war super. Daher konnte ich das erstmal verkraften. Wir haben dann was auf dem Weg nach Hause gegessen (wundervolles Thai Essen...) und ich konnte mein Thai das erste Mal seit 2 Monaten wieder üben. Tolle Sprache muss ich sagen. Viel leichter als Chinesisch (ok, das ist nicht besonders schwer...), simpel und lustig (klingt wie Babysprache), und mit cooler Schrift (die nur auf den ersten, zweiten, dritten und auch den vierten Blick schwer ist :). Ich kam Mittwochs mit dem Flieger an, und bin dann Sonntags in mein Appartment eingezogen. In der Zwischenzeit hab ich wieder bei Poys Familie gewohnt, und die Bewohner mit lästigen Fragen zu Thailand und zur thailändischen Sprache genervt. Außerdem hab ich Pavee wieder getroffen (ein Thai Freund aus Shanghai), der zufälligerweise gerade mal 20m von Poys Haus entfernt wohnt. Daneben hab ich fleissig Zeichen (diesmal thailändische) und Worte gelernt (mit einem recht guten Buch, das ich mittlerweile durch hab), und die Innenstadt unsicher gemacht. Außerdem bin ich mal aus Spaß mit Prang zur Uni gefahren früh morgens und hab mir mal den thailändischen Uni-Alltag angeschaut. Sehr spaßig, und trotz vieler Gemeinsamtkeiten mit unserer Uni doch ziemlich anders. Insgesamt hab ich das Gefühl, dass Thailänder wesentlich offener sind (dazu später mehr). In Saarbrücken hab ich oft das Gefühl, dass man relativ anonym studiert (an anderen Unis in D wohl auch). Hier dagegen ist jeder mit jedem Freund irgendwie, innerhalb eines Kurses auf jeden Fall. Eine unglaubliche Gemeinschaft, zumindest nach außen hin. Für tiefere Einsichten müsste ich da wohl studieren. Aber vorallem an diesem einen Tag hab ich unfassbar viele Leute kennengelernt. Wie gesagt, Thais scheinen weniger scheu zu sein, und es war gar kein Problem für mich zu kommunizieren. Zum Glück hat mir Boont (Prangs Freund) ne Gitarre besorgt, so dass ich dahingehend wunderbar versorgt war :), nachdem ich ja meine in Shanghai gekaufte wieder abgetreten hatte. Sonntags bin ich dann wie gesagt umgezogen, mit ner Menge Kram. Denn Poy hatte vergessen, das Zeug das ich bei meinem letzten Besuch erworben ode geschenkt bekommen hatte zurückzuschicken (tztz...). War aber zufälligerweise ein glückliches Versehen, da ich so ein paar Kleider mehr hatte (u.a. auch mein gelbes Königs-Tshirt, das die Thais immer Montags tragen, wohlgemerkt kollektiv, d.h. man sieht dann ein Meer aus gelben Menschen...) und vorallem auch meinen Lonely Planet, der mir doch ne Menge geholfen hat, bei der Erkundung Bangkoks.
Das Appartment ist ein richtiger Traum. Relativ gut gelegen, 5 Minuten von der UBahn-Station, und einfach super schön, schon fast zu gut für mich. Das Haus ist komplett neu und in meinem Zimmer hat vorher noch niemand gewohnt. Fragt mich nicht wieviel Quadratmeter, auf jeden Fall ist es recht groß. Es ist komplett möbliert, hat ne Klimaanlage und en super Bad, und kostenloses Internet (Wifi). Was will man mehr? Das ganze kostet 7300 Baat (+ Kühlschrank) pro Monat, was etwa 155 Euro sind (Strom und Wasser kommen noch dazu, ist aber nicht viel, maximal 2000 Baat). Klingt für mich vernünftig, allerdings hat mir mittlerweile jeder mitgeteilt, dass es viel zu teuer ist. Normalerweise sollte eine Wohnung etwa 3000 bis 4000 kosten, 5000 sind schon sehr teuer. Tja, ist eben ein Platz für Ausländer. Es wohnen zwar auch Thais hier, aber die haben wohl alle etwas bessere Jobs. Keine Ahnung, bin ja nur kurze Zeit hier und ist auf jeden Fall ne gute Wohnung.
Und dann hat ja am nächsten Tag mein Praktikum angefangen. Schon am ersten Tag musste ich feststellen, dass es wohl doch ein wenig länger dauert um dort hinzukommen. Insgesamt brauch ich im Schnitt 1,5 Std. für einen Weg, also 3 Std. am Tag. Ok, das ist mies, das geb ich zu, aber es gibt definitiv Schlimmeres, und nerven tut mich daran nur, dass ich abends recht spät zurück bin. Morgens nehm ich zuerste die UBahn (2 Stationen) und dann stelle ich mich an für eine Art Mini-Bus. Der braucht dann wieder knapp ne Stunde, je nach Verkehr. Oft muss ich anstehen, mal kürzer mal länger. Denn der Bus ist nicht nur für Mitarbeiter des Instituts in dem ich arbeite, sondern vorallem für Studenten der nahegelegenen Thammasat-Universität. Dementsprechend frequentiert ist das Ganze, aber im Großen und Ganzen ok, da die Busse in angemessenen Abständen kommen. Abends dann das Ganze Spiel zurück, oft in strömendem Regen, ist ja schließlich Regenzeit. Der Bus kostet einfache Fahrt 30 Baat (63 Cent), kann man also verkraften. Am Anfang war ich auch noch relativ motiviert mit allen möglichen Leuten zu reden und hab daher wirklich jeden angequatscht. Das hat mir dann auch ne Menge Freunde eingebracht. Mittlerweile (na ja, grad mal 3 Wochen später) bin ich ein wenig ruhiger, aber immer noch motiviert :). Das Praktikum ist ok. Ich arbeite mit bei einem Projekt, das ein Thai-Japanisch Übersetzungssystem implementieren will. Ich baue dabei den Dependency-Parser (das Übersetzungssystem baut auf Dependenzen auf). Insgesamt macht es mittlerweile viel Spaß, was vorallem an den tollen Leuten dort liegt. Mittlerweile kennt mich wohl auch jeder (was nicht so einfach, da ja doch ein paar hunder Leute dort arbeiten), zumindest dem Namen nach. Und das ist wohl auch ne andere manchmal etwas nervige Eigenschaft der Thais, die reden gerne über andere, nicht böse, aber sie tun es :) Somit sah mein Alltag drei Wochen lang so aus, dass ich morgens zur Arbeit bin und abens wieder zurück. Am Wochenende hab ich dann andere Leute getroffen, oder kennengelernt. Unter anderem hab ich mich ein paar Mal mit Air getroffen, einer Freundin von Boont und hab mit ihr Deutsch-Thai-Tandem gemacht. Ein andermal bin ich mit Pavee, seiner Freundin und einer seiner Cousinen nach Ayuthayaa gefahren, der alten unglaublich coolen Hauptstadt von Thailand. Wieder ein anderes Mal bin ich mit einem Freund, den ich gerade mal 2 Tage zuvor kennengelernt hatte, weil er mit geholfen hat bei der Einweihung der neuen großen Schaukel (krasses Teil, muss man eigentlich gesehen haben) ein paar Sachen zu übersetzen, und seiner Familie zu einem Strand gefahren. Ach ja, und zwischendurch hab ich Sprache gepaukt. Und das war wohl auch gut so. Nicht nur ich bin überrascht was ich schon gelernt hab. Ich hab gerademal einen Monat lang gelernt, aber ich kann mich mit den Leuten hier schon relativ gut unterhalten und ich kann auch alles lesen, mehr oder weniger langsam. Da bin ich schon stolz drauf, und der Erfolg liegt vorallem daran, dass ich wirklich ständig mit jedem rede, sei es nur jemand, der mir was verkaufen will, oder im Restaurant, oder mit den Putzfrauen in der Firma. Ich nutze jede Chance, um wieder ein paar gelernte Vokabeln zu trainieren. Macht aber auch einfach Spaß immer wieder zu hören wie toll mein Thai ist :) Erinnert mich sehr stark an China, wo dieser Überraschungseffekt aber sogar noch größer war. Da haben sich die Leute ja fast nicht mehr beruhigen können, so erstaunt waren sie über mein Chinesisch. Ein weiterer Höhepunkt eines jeden Arbeitstags ist die Mittagspause. Kantinen in Thailand sind einfach komplett anders, wie ich sie bisher gekannt hatte. Es gibt verschiedene Stände und alles wird mehr oder weniger frisch zubereitet. Außerdem ist die Auswahl einfach riesig, besonders was Obst und sonstigen Nachtisch angeht. Aber auch Salate und Nudel- sowie Reisgerichte findet man zuhauf. Einfach super! Und ein Gericht kostet nie mehr als 30 Baat. Richtig gut sind auch die Smooties (normales Getränk, z.B. kakao, + Wassereis + Mileis oder Sahne oder Milch), von denen ich einfach nicht genug bekommen kann. Oft hab ich das Gefühl, der Süßkram in Thailand ist süßer als bei uns, und das obwohl die Menschen dort eigentlich süß nicht so gerne haben. Daher bekommt man z.B. auch immer wenn man ein Eis isst Wasser kostenlos dazu. Daneben ist die Auswahl an essbarem Süßzeug geradezu riesig! Soviel Zeug von dem ich noch nie was gehört hatte vorher, und auch sonst eigentlich (fast) alles was bei uns auch gibt. Da hat Thailand China definitiv einiges vorraus, denn guten Kuchen konnte ich selbst in Shanghai einfach nicht finden. Ok, das ist vielleicht kein objektiv wichtiges Kriterium, aber für mich ein entscheidendes :)
Mir fällt gerade auf, ich könnte stundenlang über Thailand und meine Eindrücke hier erzählen, und es war wohl ein Fehler so lange zu warten mit einem neuen Eintrag. Es gibt ne Menge Dinge die ich hier einfach mag. Dazu gehören z.B. auch - so lustig es im Bezug auf mich auch klingen mag - die Früchte. Ich bin ja eigentlich ein zu 100%iger Fruchtgegner, mit dem Hinweis auf meine Fruchallergie (zumindest wenn zuviele Fruchsäure enthalten ist, kein Witz). Aber hier kann ich soviel essen, und es gibt auch soviel von dem ich vorher noch nie gehört hatte: Mangostinen, ewig viele Sorten Bananen, Rambuthan, Durian, Somo (ne Art Riesenorrange), Longgorn und noch einiges mehr. Und dann natürlich die bekannten Vertreter: Ananas, Kokosnus und ewig viele Sorten Mango und Papaya. Besonders die Kokosnuss hats mir angetan. Wann immer ich kann, kauf ich mir ne Nuss. Wer schonmal ne echte getrunken hat (ich meine nicht die Kokosnussmilch), der weiss was ich meine. Soooooo lecker...Und am Ende kann man das Mark mit nem Löffel abkratzen und Essen. Und für eine Nuss bezahlt man normalerweise nicht mehr als 15 Baat, eher weniger. Krass, oder? Dasselbe gilt natürlich auch für den Rest. So bezahlt man für Bananen fast nix. Für 14 von den kleinen beispielsweise hab ich auf nem Markt 10 Baat bezahlt, im Carrefour 24.
Ich bin gerade von nem weiteren kleinen Trip zurückgekommen. Ich war für eine Woche in Laos, und das war ein absolut genialer Trip. Aber da erzähl ich jetzt nicht von, das sprent den Rahmen eines Eintrags. Dummerweise kann ich immer noch keine Bilder hochladen. In meinem Appartment ist Picasaweb einfach zu langsam, wie das gesamte Internet. Ich probiers demnächst nochmal in der Firma.
Ich werd mich bemühen, möglichst bald nochmal einen kleinen Artikel über meine Zeit hier zu veröffentlichen. Ach ja, wenns euch interessiert: Meine Rückkehr ist jetzt definitiv, und zwar (schon) am 18.10., knapp 3 Wochen!!! Krass, wie schnell 8 Monate rumgehen können, wenn man Spaß hat. Klar gibts dann auch ne große Willkommensparty :)
Sonntag, 26. August 2007
Shanghai
Somit bin ich also wieder in Shanghai angekommen. Ein seltsames Gefuehl, sag ich euch. Auf eine gewisse Weise kommt man wieder nach Hause, aber auch irgendwie nicht. Vieles ist vertraut, aber soviele Leute, die man kannte, sind weg. Man fuehlt sich ein wenig alleine und weiss nicht so recht was tun.
Gewohnt hab ich bei der Caro. Die macht ja jetzt ein Praktikum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und wohnt dafuer in der YanPing lu, in der Naehe vom recht bekannten JingAn-Tempel (na ja, recht nahe, immerhin 15 Minuten laufen :), sehr weit fuer asiatische Massstaebe..). Ach ja! Hatte ich vorher schone erwaehnt, wies denn jetzt weiter geht mit mir? Nicht sicher...Daher erzaehl ichs einfach nochmal. Ich hab mir ein Flugticket nach Bangkok gekauft (bzw. kaufen lassen, von Leon :)). Ja, schon wieder! Denn ich mach jetzt tatsaechlich ein Praktikum dort, bei einer Firma names Tcllab , einer kleinen Firma in der Naehe von Bangkok. Ein Freund (ich kenn jetzt ne Menge Thais...) hat mir dafuer eine Wohnung besorgt, am Rande vom Bangkok, denn die Firma ist dummerweise doch sehr ausserhalb, in einem Gebaeudekomplex, der sich NECTEC nennt, und sich auf verschiedensten Gebieten mit neuen Technologien befasst (nebenan befindet sich z.B. auch noch BIOTec). Ich hatte mich dort vorgestellt, als ich Poy in Thailand besucht hab. Ich fand alles recht sympathisch, und ich hab dort auch mehr oder weniger ohne Probleme einen Job bekommen, fuer etwas weniger als zwei Monate. Damit hab ich mich quasi bewusst dafuer entschieden, kein Praktikum in China zu machen. Die Gruende dafuer sind zahlreich, die wichtigsten mit Sicherheit, dass ich gerne Thai lernen moechte zwecks besserer Kommunikation oder einfach auch nur weils ne coole Sprache ist :), und zum anderen, weil ich gerne noch was Neues kennenlernen moechte, eine neue Umgebung (ja, schon wieder). Denn diesmal wird es anders sein. Ich muss arbeiten, und ich wohne komplett alleine. In Shanghai hatte ich doch immerhin einen Zimmerpartner, und mehr oder weniger immer Leute um mich rum. Ausserdem war das Sprachstudentenleben doch recht locker. Mal gespannt was hier jetzt auf mich zukommt (ja, ich schreibe gerade aus Bangkok, aber dazu spaeter :)
In Shanghai angekommen bin ich Samstags, mein Flug nach Bangkok ging Mittwochs Abends. Ein paar Tage hatte ich also um verschiedenste Dinge zu erledigen, im Grossen und Ganzen aber einfach um mal zu entspannen. Zu meinen Hauptaktivitaeten in dieser Zeit hat gehoert Essen zu gehen, einkaufen zu gehen und Pakete mit Zeug zu packen, die ich dann nach Hause geschickt hab. Schoen war, dass ich ein paar alte Bekannte treffen konnte, die ich wohl so schnell nicht mehr wieder sehen werde. Und auch ein paar, die ich schon etwas laenger kenne :) , und zwar drei Herren aus Saarbruecken, die derzeit eine kleine Rundreise in China machen. Das war verdammt lustig und ich muss sagen, es ist echt was anderes Bekannte in einer voellig anderen und fremden Umgebung wiederzutreffen. Wir waren zusammen noch ein letztes Mal im Daisei gewesen, der Japaner der direkt hinter der Uni ist, und bei dem man fuer 138 Yuan all-you-can-eat-and-drink machen kann, wohlgemerkt alla Carte! Das Essen ist super und ich geh dort jedesmal pappsatt aber hochzufrieden raus...Shoppen war ich auch ne Menge, man muss doch ein paar Souvenirs fuer die Daheimgebliebenen besorgen. Insgesamt hab ich damit also 3,5 Pakete nach Deutschland geschickt, was etwa 35 Kilo entspricht :) Im Flugzeug haette ich da en Haufen Geld fuer bezahlen muessen. Es war ein seltsames Gefuehl, nochmal den UniCampus zu besuchen, und unser altes Wohnheim. Wie gesagt, man fuehlt sich zu Hause, aber es gibt fast keine bekannten Gesichter, ausser dem Wachpersonal. Das ist traurig, aber normal. Nur wenige Studenten bleiben dort laenger als ein oder zwei Semester. So viele Erinnerungen haengen dort, und vieles wirkt ein wenig wie im Traum. Es war echt eine gute Zeit, eigentlich genauso wie ich es mir vorher gedacht hatte. Aber vorher ist man ja immer ein wenig skeptisch. Ich hab enorm viel gelernt fuer mich selber und eben auch etwas Chinesisch :) Ich hab ne Menge neue Freund gefunden, und bin insgesamt wesentlich offener und toleranter geworden. Ausserdem sieht man in solche Situationen einfach auch viele Dinge, die schocken oder fuer andere Dinge motvieren und alleine fuer solche neuen Perspektiven und Ideen lohnt sich ein derartiger Aufenthalt. Ich bin tierisch froh, dass ich nicht nach Europa bin, sonder bewusst eher das Abenteuer in Asien gesucht hab (womit ich aber nicht Erasmus schlecht machen will, ich mein nur dass fuer mich die Kulturerahrung in Asien wesentlich groesser war als sie irgendwo in Europa je haette sein koenne, aber klar, das ist Ansichtssache). Diese Erfahrungen kann mir keiner mehr nehmen, wie man so schoen sagt. China war ne super Sache, aber ich bin wirklich ernsthaft froh wenn ich bald wieder nach Hause komme. Ich hab soviel gesehen, dass ich jetzt einfach ein wenig Zeit zum drueber Nachdenken brauche. Ausserdem vermisse ich das Saarland und seine Menschen doch sehr...
Dennoch hab ich mich auf das Praktikum gefreut, wo auch immer ich es denn gemacht haette. Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich in diesem Bereich spaeter nicht arbeiten will. Also seh ich alles wesentlich lockerer und einfach als ein weiteres Stueck Spass an. In Bangkok kann ich wieder eine ganz andere Kultur kennenlernen. Denn China und Thailand sind so sehr unterschiedlich, wei zwei Laender nur sein koennen. Ich hoffe ich werde das in naechster Zeit schoen in meinem Blog darstellen koennen.
Vielen Dank Frau Chen fuer die grossartigen Chinesischkurse, ohne die ich definitiv nie auf die Idee gekommen waere hier herzukommen!
Gewohnt hab ich bei der Caro. Die macht ja jetzt ein Praktikum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und wohnt dafuer in der YanPing lu, in der Naehe vom recht bekannten JingAn-Tempel (na ja, recht nahe, immerhin 15 Minuten laufen :), sehr weit fuer asiatische Massstaebe..). Ach ja! Hatte ich vorher schone erwaehnt, wies denn jetzt weiter geht mit mir? Nicht sicher...Daher erzaehl ichs einfach nochmal. Ich hab mir ein Flugticket nach Bangkok gekauft (bzw. kaufen lassen, von Leon :)). Ja, schon wieder! Denn ich mach jetzt tatsaechlich ein Praktikum dort, bei einer Firma names Tcllab , einer kleinen Firma in der Naehe von Bangkok. Ein Freund (ich kenn jetzt ne Menge Thais...) hat mir dafuer eine Wohnung besorgt, am Rande vom Bangkok, denn die Firma ist dummerweise doch sehr ausserhalb, in einem Gebaeudekomplex, der sich NECTEC nennt, und sich auf verschiedensten Gebieten mit neuen Technologien befasst (nebenan befindet sich z.B. auch noch BIOTec). Ich hatte mich dort vorgestellt, als ich Poy in Thailand besucht hab. Ich fand alles recht sympathisch, und ich hab dort auch mehr oder weniger ohne Probleme einen Job bekommen, fuer etwas weniger als zwei Monate. Damit hab ich mich quasi bewusst dafuer entschieden, kein Praktikum in China zu machen. Die Gruende dafuer sind zahlreich, die wichtigsten mit Sicherheit, dass ich gerne Thai lernen moechte zwecks besserer Kommunikation oder einfach auch nur weils ne coole Sprache ist :), und zum anderen, weil ich gerne noch was Neues kennenlernen moechte, eine neue Umgebung (ja, schon wieder). Denn diesmal wird es anders sein. Ich muss arbeiten, und ich wohne komplett alleine. In Shanghai hatte ich doch immerhin einen Zimmerpartner, und mehr oder weniger immer Leute um mich rum. Ausserdem war das Sprachstudentenleben doch recht locker. Mal gespannt was hier jetzt auf mich zukommt (ja, ich schreibe gerade aus Bangkok, aber dazu spaeter :)
In Shanghai angekommen bin ich Samstags, mein Flug nach Bangkok ging Mittwochs Abends. Ein paar Tage hatte ich also um verschiedenste Dinge zu erledigen, im Grossen und Ganzen aber einfach um mal zu entspannen. Zu meinen Hauptaktivitaeten in dieser Zeit hat gehoert Essen zu gehen, einkaufen zu gehen und Pakete mit Zeug zu packen, die ich dann nach Hause geschickt hab. Schoen war, dass ich ein paar alte Bekannte treffen konnte, die ich wohl so schnell nicht mehr wieder sehen werde. Und auch ein paar, die ich schon etwas laenger kenne :) , und zwar drei Herren aus Saarbruecken, die derzeit eine kleine Rundreise in China machen. Das war verdammt lustig und ich muss sagen, es ist echt was anderes Bekannte in einer voellig anderen und fremden Umgebung wiederzutreffen. Wir waren zusammen noch ein letztes Mal im Daisei gewesen, der Japaner der direkt hinter der Uni ist, und bei dem man fuer 138 Yuan all-you-can-eat-and-drink machen kann, wohlgemerkt alla Carte! Das Essen ist super und ich geh dort jedesmal pappsatt aber hochzufrieden raus...Shoppen war ich auch ne Menge, man muss doch ein paar Souvenirs fuer die Daheimgebliebenen besorgen. Insgesamt hab ich damit also 3,5 Pakete nach Deutschland geschickt, was etwa 35 Kilo entspricht :) Im Flugzeug haette ich da en Haufen Geld fuer bezahlen muessen. Es war ein seltsames Gefuehl, nochmal den UniCampus zu besuchen, und unser altes Wohnheim. Wie gesagt, man fuehlt sich zu Hause, aber es gibt fast keine bekannten Gesichter, ausser dem Wachpersonal. Das ist traurig, aber normal. Nur wenige Studenten bleiben dort laenger als ein oder zwei Semester. So viele Erinnerungen haengen dort, und vieles wirkt ein wenig wie im Traum. Es war echt eine gute Zeit, eigentlich genauso wie ich es mir vorher gedacht hatte. Aber vorher ist man ja immer ein wenig skeptisch. Ich hab enorm viel gelernt fuer mich selber und eben auch etwas Chinesisch :) Ich hab ne Menge neue Freund gefunden, und bin insgesamt wesentlich offener und toleranter geworden. Ausserdem sieht man in solche Situationen einfach auch viele Dinge, die schocken oder fuer andere Dinge motvieren und alleine fuer solche neuen Perspektiven und Ideen lohnt sich ein derartiger Aufenthalt. Ich bin tierisch froh, dass ich nicht nach Europa bin, sonder bewusst eher das Abenteuer in Asien gesucht hab (womit ich aber nicht Erasmus schlecht machen will, ich mein nur dass fuer mich die Kulturerahrung in Asien wesentlich groesser war als sie irgendwo in Europa je haette sein koenne, aber klar, das ist Ansichtssache). Diese Erfahrungen kann mir keiner mehr nehmen, wie man so schoen sagt. China war ne super Sache, aber ich bin wirklich ernsthaft froh wenn ich bald wieder nach Hause komme. Ich hab soviel gesehen, dass ich jetzt einfach ein wenig Zeit zum drueber Nachdenken brauche. Ausserdem vermisse ich das Saarland und seine Menschen doch sehr...
Dennoch hab ich mich auf das Praktikum gefreut, wo auch immer ich es denn gemacht haette. Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich in diesem Bereich spaeter nicht arbeiten will. Also seh ich alles wesentlich lockerer und einfach als ein weiteres Stueck Spass an. In Bangkok kann ich wieder eine ganz andere Kultur kennenlernen. Denn China und Thailand sind so sehr unterschiedlich, wei zwei Laender nur sein koennen. Ich hoffe ich werde das in naechster Zeit schoen in meinem Blog darstellen koennen.
Vielen Dank Frau Chen fuer die grossartigen Chinesischkurse, ohne die ich definitiv nie auf die Idee gekommen waere hier herzukommen!
Mittwoch, 20. Dezember 2006
Praktikum
Heute hatte ich einen Termin bei Prof. Uszkoreit wegen meines Aufenthaltes. Ja, ich hatte tatsächlich einen Termin! - was vielleicht einige Coli-Studenten verwirren wird. Es ist nämlich nicht leicht bei ihm einen Termin zu bekommen, nicht weil er viel zutun hat (das bestimmt auch) sondern weil Termine öfters verschoben werden müssen. Trotzdem: Ich muss ein SEHR großes Lob aussprechen. Ich glaube, ich weiß warum Termine oft verschoben werden oder warum er ab und an zu spät erscheint: Er nimmt sich einfach unheimlich viel Zeit für seine Klienten, auch wenn es "nur" Studenten sind. Und: er ist engagiert und tut alles was in seiner Macht steht, um den Leuten zu helfen. Heute z.B...
Wegen drei Dingen bin ich zu ihm gegangen. Zum einen wegen der Möglichkeit evtl. an der Uni zu arbeiten (in einem Forschungslabor für Computerlinguistik) und zum anderen wegen dem Praktikum. Da hat er mal schnell zwei Emails geschrieben und mir schon wenig später gleich die Antwort aus Peking (wo die Firma ist, bei der ich wohl ein Praktikum machen werde) weitergeleitet. Wirklich cool!
Ach ja, die Firma heißt CapInfo und ist wie gesagt in Peking. Wenn ich schon 5,6 Monate in Shanghai bin dann wärs mir doch lieber mal in eine andere Stadt zu kommen. Und mit dieser Firma hat das DFKI noch eine Kooperation. U.a. ist diese Firma für den technischen Teil der olympischen Spiele 2008 in Peking verantwortlich. Wens interessiert:
http://www.capinfo.com.cn/English/
Das Partnerprojekt am DFKI ist übrigens das COMPASS Projekt, das vielleicht einige (am ehesten wohl Coli :) kennen.
http://compass.dfki.de/
Wegen drei Dingen bin ich zu ihm gegangen. Zum einen wegen der Möglichkeit evtl. an der Uni zu arbeiten (in einem Forschungslabor für Computerlinguistik) und zum anderen wegen dem Praktikum. Da hat er mal schnell zwei Emails geschrieben und mir schon wenig später gleich die Antwort aus Peking (wo die Firma ist, bei der ich wohl ein Praktikum machen werde) weitergeleitet. Wirklich cool!
Ach ja, die Firma heißt CapInfo und ist wie gesagt in Peking. Wenn ich schon 5,6 Monate in Shanghai bin dann wärs mir doch lieber mal in eine andere Stadt zu kommen. Und mit dieser Firma hat das DFKI noch eine Kooperation. U.a. ist diese Firma für den technischen Teil der olympischen Spiele 2008 in Peking verantwortlich. Wens interessiert:
http://www.capinfo.com.cn
Das Partnerprojekt am DFKI ist übrigens das COMPASS Projekt, das vielleicht einige (am ehesten wohl Coli :) kennen.
http://compass.dfki.de/
http://compass.dfki.de/Partners/CAPINFO-Introduction
In der Email, die er mir weitergeleitet hat, stand kurz zusammengefasst drin, dass sie wohl tatsächlich einen "Job" hätten für mich, da das die heißeste Projektphase sein wird. Mein Praktikum soll irgendwann nach Juli '07 sein und da ist ja schon fast 2008 (Olympische Spiele). Mal gespannt. Der Email-Schreiber will mir auf alle Fälle selber nochmal schreiben.
Die dritte Sache, die ich mit Prof. Uszkoreit besprochen hab, betrifft die Möglichkeit, dass es vielleicht bald möglich ist einen Doppelabschluss zu machen, hier in Coli und an der JiaoTong in Informatik. Da hat er mir noch ein wenig was erzählt, ist aber alles noch vage, und klingt trotzdem richtig gut!
In der Email, die er mir weitergeleitet hat, stand kurz zusammengefasst drin, dass sie wohl tatsächlich einen "Job" hätten für mich, da das die heißeste Projektphase sein wird. Mein Praktikum soll irgendwann nach Juli '07 sein und da ist ja schon fast 2008 (Olympische Spiele). Mal gespannt. Der Email-Schreiber will mir auf alle Fälle selber nochmal schreiben.
Die dritte Sache, die ich mit Prof. Uszkoreit besprochen hab, betrifft die Möglichkeit, dass es vielleicht bald möglich ist einen Doppelabschluss zu machen, hier in Coli und an der JiaoTong in Informatik. Da hat er mir noch ein wenig was erzählt, ist aber alles noch vage, und klingt trotzdem richtig gut!
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