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Sonntag, 22. Februar 2009

weiter gehts...

Schnell ein Hinweis: Es gibt ein paar neue Bilder zu bestaunen, und ich glaub ein paar Videos sind auch dabei.

Meine Mama und mein Bruder sind vor ein paar Tagen angekommen (bleiben fuer 3 Wochen), und Poy und ich haben sie natuerlich feierlich in Empfang genommen. Die Welt ist klein geworden...Was ich auch letzte Woche Sonntag feststellen musste. Wir haben Sabrina, eine Mitstudentin aus Saarbruecken, die gerade ein Praktikum bei Siemens in Princeton macht, gerade mal 1 Stunde von hier ;), eben dort, in Princeton besucht. So ist man irgendwie doch nie alleine, und trifft Freunde auf der ganzen Welt. Und jetzt ist ja auch meine Mama hier ;) Der zeig ich morgen mal die grosse weite New Yorker Welt.

Hm, was passiert denn mit mir so? Gute Frage. Der Randolf weiss noch nicht so genau was er will und wo er hin will. Mein Praktikum geht noch bis Ende Maerz, danach bleib ich vllt. noch 2 Wochen und dann gehts zurueck nach SB. Und dann? Das ist ein Geheimnis...(ok, ich sags euch: Ich werd Rockstar!!).

Na ja, auf jeden Fall drueckt zum einen die Wehmut. Zum anderen muss hier bei meiner Arbeit noch was Zaehlbares bei rausspringen (da man das Geld das ich verdiene ja nicht mehr zaehlen kann; weils schon ausgegeben ist ;) das Leben hier ist einfach zu teuer...). Wir werden ein Paper einreichen bei einer netten Konferenz, der NAACL. Wenn das angenommen wird, dann bin ich mit grosser Wahrscheinlichkeit nochmal hier im Juni, da waere dann die Konferenz. Mal sehen. Waere nett, so eine Veroeffentlichung mit meinem Namen drin zu haben.

Ach ja, zurueck zu unserem Trip, der schon ganz schoen lange her ist.

San Francisco
Super! Beste US-Stadt, meiner Meinung nach. Sehr tourisitisch, aber nicht wirklich ueberfuellt. Der schoene Teil der Stadt hat einfach krasse Strassen. Schaut euch ein paar Bilder an, dann wisst ihr was ich meine. Das Essen ist super, man isst viel Meeresfruechte. Uuuuund: Clam Chowder ;) Sehr lecker, und bekommt man auch hier in New York, im kleinen aber netten Suppenladen, und das auch noch fuer wenig Geld ($5,20 mit Brot). Poy war total begeistert in San Francisco das "Ur-Swenson"'s zu finden, eine typisch amerikanische Eiskette, die ich aber bisher lustigerweise nur in Thailand (und San Francisco) gesehen habe. Es gibt dann noch ewig viele coole Dinge (Alcatraz, Golden Gate Bruecke und Park, Sillicon Valley in der Naehe, genauso wie einige der besten Unis der Welt: Stanford, Berkeley). Viele haben wahrscheinlich auch schonmal von der tollen Strassenbahn gehoert, die diese irren Steigungen ueberwinden muss. Klar wollten wir den richtigen Touristen geben, und diese einmalige Erfahrung nicht verpassen.
Ueber den gesamten Trip hinweg war es kalt, und ich war bitter enttaeuscht, dass ich nicht in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen konnte. Aber in San Francisco wars an diesem Tag einfach moerderisch. Wahrscheinlich war die Meernaehe Schuld. Wahrscheinlich mussten wir einfach zu lange auf die bloede Strassenbahn warten (die verdammt teuer war fuer eine kurze Fahrt, hab aber vergessen wieviel). Wahrscheinlich war ich sowieso schon angeschlagen. Auf jeden Fall war ich vom naechsten Tag an krank, und zwar recht uebel, mit Fieber und so. Das hat unsere Plaene ein wenig durchkreuzt, aber so was passiert eben immer mal. Wir sind daher noch einen Tag laenger geblieben, da ich kein Auto fahren konnte, und Poy nicht wirklich wollte. Wir mussten auch leider umziehen. Oh, hab noch gar nicht gesagt dass wir ein Mega-Hotel fuer ganz wenig Geld (da besonders beworben im Internet) hatten. Schaut euch die Bilder an und ratet mal welche sich auf dieses Zimmer beziehen ;)

Westkueste und nochmal LA
Im Auto gings dann doch irgendwann wieder nach Sueden, Poy und ich haben uns abgewechselt. Krasse Fahrt! Auch wenns kalt war, war die Aussicht oft einfach atemberaubend. Wir sind fast die ganze Zeit ueber (5 Std.) an der Kueste gefahren. Wie gesagt, Bilder gucken. Auf dem Weg haben wir auch ein paar Seeloewen getroffen (ich denke zumindest es waren Seeloewen, hab von sowas ja keine Ahnung...). Die waren sehr nett zu uns und haben uns zum Tee eingeladen. OK, bloeder Witz ;) Aber in der Tat waren sie sehr nett und haben brav von sich Bilder und Videos machen lassen.

LA
In LA sind wir dann durch Beverly Hills gefahren und haben nochmal gut Thailaendisch gegessen. Natuerlich waren wir auch am Walk of Fame. Und wir haben uns "Arielle - Die kleine Meerjungfrau" in der Videothek ausgeliehen. Wir hatten eine CD mit Disney-Liedern dabei, und irgendwann konnten wir einfach nicht mehr wiederstehen.

Las Vegas
Las Vegas sollte dann das grosse Highlight werden, an Sylvester. Irgendwie haben die das dort aber nicht verstanden. Der ganze Abend war ziemlich nervig, weil einfach zu viele Leute dort waren, und weil die Organisation gelinde gesagt bescheuert war. Man hatte die grossartige Idee einen verrueckten auf einem Motorrad durch die Gegend fahren und ueber Vulkane springen zu lassen. Waere ja ganz nett gewesen, wenn dafuer nicht die Hauptstrasse (und der Hauptteil von Las Vegas besteht quasi nur aus dieser Hauptstrasse) gesperrt worden waere. Man konnte die Strasse nicht mehr ueberqueren und somit waren wir mehrere Stunden gefangen, bis der nette Herr fertig war mit seinem Gehoppse. Richtig enttaeuscht war ich aber, als es um 12 kaum Feuerwerk gab. Man koennte meinen auch Las Vegas muss in der Krise sparen. Aber das war schon sehr mager. Hundertausende waren unterwegs und genauso enttaeuscht wie wir. Ich konnte drei Hotels zaehlen, die ein wenig Feuerwerk gemacht haben. Ansonsten ist Las Vegas eben Party, nicht so meins, aber nett anzuschauen.

Grand Canyon
Wir hatten noch 5 Tage uebrig. Daher gings weiter zum Grand Canyon, der gerade mal "nur" 5 Stunden von Las Vegas weg ist. Der Canyon selber ist ganz nett, aber irgendwie erwartet man ja auch was grosses. Aehnlich wie mit den Niagarafaellen, von denen ich wirklch derb enttaeuscht war, was dort aber vorallem an dem uebermaessigen Tourismus gelegen hat. Wirklich interessant auf unserer Reise um den Canyon herum fand ich die einsame Landschaft. Man fuhr manchmal 20, 30 Meilen und sah mehr oder weniger nichts, ausser den Autos, die einen auf der Autobahn begleitet haben. Uebernachtet haben wir in Flagstaff, der groesste Ort in der Gegend (wir sind auch wenig auf der Route 66 "gecroust"). Das beste an dem Ort war das Kino. Dort waren wir gleich 2x drin, auf dem Hin- und auch auf dem Rueckweg. Seltsam, seltsam... Nach dem Canyon sind wir noch ein paar hundert Meilen weiter nach Norden gefahren, und haben uns das "Monument Valley" angeschaut, wahrscheinlich das typischste Bild, das jeder in seinem Kopf hat, wenn er an Western-Filme denkt.

Das wars im Grossen und Ganzen. Irgendwann waren die Ferien dann vorbei, und wir sind wieder zurueckgeflogen ins gute alte New York. Ach ja, die Welt ist klein geworden...

Freitag, 2. Januar 2009

Aus dem Westen nichts Neues

Das Randili ist mal wieder am reisen, das, was es eben am Besten kann. Zur besinnlichen Weihnachtszeit gings diesmal in den Westen, (fast) soweit gegen die Weltzeit wie nur irgendmoeglich. Wir sind an die Westkueste in den USA gefahren (oder besser geflogen) und habens und dort auf warmes Wetter gehofft. Wir hatten eine recht chaotische Tour, die von atemberaubenden Aussichten, Erkaeltungen, stundenlangen Autobahnfahrten mit reichlich viel Metallica an Board, dem "it's like in the movies"-Gefuehl und kurzen Sonnenscheindauern gepraegt war. Ach ja, auch die Polizei hat mich liebgewonnen, und wollte mir erklaeren, dass man doch am Stoppschild anhalten muss. Ach...Die Amis sind komisch. Drei Dinge, die mich beim Fahren besonders nerven:
  1. Ampeln sind grundsaetzlich hinter der Kreuzung. Wenn man nicht aufpasst, passiert es dann schnell, dass man ueber die Kreuzung hinwegsaust, um wie gewohnt vor der Ampel anhalten zu koennen. Super gefaehrlich! Und oft merkt man erst viel zu spaet, dass die Kreuzung bereits hinter einem liegt, oder man gerade mitten drauf steht.
  2. Hier schert sich keiner darum NICHT von rechts zu ueberholen. Autobahnspuren sind alle gleichberechtigt, und wenn man mal eine nette gefunden hat, dann bleibt man da auch drauf, egal, was von links, rechts, hinten, vorne, oben oder unten kommt. Da bleibt einem nichts anderes uebrig als von rechts zu ueberholen. 
  3. Man darf (meisstens) nicht schneller wie 110 fahren (da dauern 200km nochmal ein gutes Stueck laenger).
Ohne Auto gehts aber nicht. Oeffentliche Verkehrsmittel sind mies und teuer, zumindest ausserhalb der grossen Staedte. Mittlerweile ist der Oelpreis ja immerhin wieder runtergegangen, und so bezahlt man hier nur noch knapp $1,70 pro Gallone (3,8Liter). Dafuer verbrauchen die Autos enorm viel, was aber keinen zu stoeren scheint.

Ich mach es kurz mit dem Reisebericht. Ich bin ein fauler Blogger.

New York
Hier gings los. Ab vom JFK-Flughafen. Ich fuege peinlicherweise hinzu, dass wir unseren Flug verpasst hatten. Der haette morgens um 10:45 losgehen sollen. Ich hab auch brav die Wohnung um 8:00 morgens verlassen, und haette auch rechtzeitig gegen 9:00 dasein koennen, aber irgendwie ging alles schief. Ich musste zweimal umsteigen, nur um in der richtigen Ubahn zu sitzen. Und dann wars doch die falsche. Aus einem undurchsichtigen Grund gibt es eine UBahn-Linie, die aber auf drei verschiedenen Routen faehrt, wovon nur zwei zum Flughafen fahren. Natuerlich war ich auf der dritten...Als ich das gemerkt hab, bin ich natuerlich ausgestiegen. Hat dann 15 Minuten gedauert bis der naechste kam. Und dann gabs noch so einen bloeden Zug, von der UBahn bis zum eigentlichen Flughafen...Im Endeffekt war ich zu spaet und die Sitze weg. Poy war auch zu spaet, selbst ein Taxi konnte sie nicht mehr retten. Sie hatte sich spontan dazu entschieden mit ein paar Freunden morgens noch schnell in Chinatown fruehstuecken zu gehen ;) 
Wir waren dann auf Standby, was soviel bedeutet wie, dass wir hoffen dass auch fuer den naechsten Flug Leute soviel Glueck haben wie wir. Wers nicht weiss, Fluggesellschaften ueberbuchen jeden Flug etwa 20-30% und rechnen damit dass Leute zu spaet oder garnicht kommen. Die Statistik scheint ihnen recht zu geben. Voller Angst haben wir dem naechsten Flug um 23:00 am selben Tag entgegengebibbert. Wir wussten erst 20 Minuten vor Abflug Bescheid. Schrecklich!!! Wirklich...Immerhin, danach war alles super. Virgin Airlines. Nett, sogar mit Internet auf dem Flugzeug (natuerlich fuer $12.90 extra...).

Las Vegas
Wir kamen um 1Uhr Nachts in Las Vegas an (3 Stunden Zeitverschiebung). Dann ab in den Mietwagen und zum Hotel. Natuerlich mussten wir in New York noch alles umbuchen, weil wir nicht mehr unserem Plan folgen konnten. Ich versuch mich kuerzer zu fassen...Schrecklich, zuviele Worte in den Fingern...Wir haben nicht viel von Las Vegas mitbekommen an dem Tag, einfach nur noch ins Bett gefallen. Aber immerhin waren wir in einem Kasinohotel, mit vielen Abhaengigen an den Slot-Maschinen. Nett. Ach ja, das Zimmer war mit $29 geradezu spottbillig. Wir waren im Stratosphere.
Die haben einen grossen haesslichen Turm, der sich aber wunderbar als Ausblick eignet. Super Aussicht! Man sieht ganz Las Vegas, in der Ferne den Beginn der Wueste und die Berge, z.T. mit Schnee. 
Im Auto gings dann ab nach Los Angeles, ein 5 Stunden Marathon, vorbei am Death Valley und der Mojave-Wueste, Kakteenfeldern (sagt man das?), Niemandslaendern und Geisterstaedten. Gibts nicht viel auf dem Weg. 

Los Angeles
Man denkt wohl automatisch an Hollywood. Viel mehr gibt es meiner Meinung auch nicht. LA hat nicht viel zu bieten,  ausser Straenden (was ja nicht unbedingt schlecht ist) und reichen Leuten (was ja an sich auch nicht schlecht ist, wenn man dazugehoert). Da unsere Planungen ueber den Haufen geworfen waren durch den verpassten Flug sind wir erstmal einen Tag in die Universal Studios (ein Freizeitpark) gegangen. Aufmerksame Leser werden anmerken, dass wir dort schon in Orlando waren. AAAAber...in LA ist alles anders. Der Park ist voller Shows, die mehr als sehenswert sind. Es gibt keine Achterbahnen, dafuer aber eine super-super-tolle Studiotour, die einen zu den Drehorten von einigen Filmen und Serien fuehrt. 45Minuten in einem kleinen Zuggefaehrt, ohne Rumlaufen zu duerfen (das duerfen nur die VIP-Gaeste, die aber auch $190 dafuer zahlen). Aber es war genial, mehr kann ich nicht sagen. Kulissen aus "Krieg der Welten", "Zurueck in die Zukunft", "King Kong" und meinem Favourite "Desperate Housewives". Mann...das war ein Erlebnis! Dazu noch ein paar nette Spezialeffekte aus "Fast and Furious", "Der weisse Hai" und wieder "King Kong". Danach konnte nix mehr schiefgehen...
Ansonsten war (noch) nicht viel in LA. Erstmal weiter nach San Francisco, denn Weihnachten wollten wir dort verbringen.

San Francisco
schreib ich morgen...

Freitag, 14. November 2008

Phantom of the Opera

Ach, der Titel sagt doch schon alles, oder? Poy und ich haben gestern mal wieder den Broadway besucht, und diesmal war das Phantom dran. Meine Erwartungen waren hier wesentlich hoeher als bei Marry Poppins und dem Koenig der Loewen. Dieses Musical hat mich in vielerlei Hinsicht inspiriert und ruft in mir starke Emotionen hervor. Die Geschichte beruehrt mich, und die Musik wurde in der Tat von einem "Angel of Music" geschrieben. Ich habe auch das urspruengliche Buch von Gaston Leroux gelesen. Und die Geschichte ist schlicht und ergreifend genial. Aber sowas ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Das Theater ist schlicht und einfach huebsch und elegant (das Phantom wird dort immerhin schon seit 20 Jahren gespielt). Das Theater fuer Mary Poppins ist auch sehr schoen, aber auch viel gruseliger (vorallem wegen der Sitzposition in den oberen Reihen; SEHR steil nach unten abfallend). Das Theater, in dem der Koenig der Loewen gespielt wird, wirkt richtig schmucklos und konsumorientiert.

Wir hatten angesichts der Ticketpreise ($35 pro Ticket, ermaessigt ueber NYU Rabatt) schlechte Sitzplaetze (man kann auch viele hundert Dollar zahlen). Aber die Sicht war super, und der Sound noch viel mehr.

Ich hatte vorher noch nie das ganze Musical gesehen, oder auch nur die Geschichte gelesen (das Musical weicht stark von der ursrpruenglichen Buchfassung ab). Aber ich war von Anfang an gebannt. Die ganze Show ist voller Effekte und von einem unheimlich starken Spannungsbogen gepraegt. Oft wird deutlich, dass es ein Musical aus den 80ern ist. Alles wirkt ein wenig zu "bunt" und betont cool, wenn ihr wisst was ich meine. Das wird vorallem am Anfang deutlich: nach einer kurzen Einfuehrung in Form einer Auktion, bei der angebliches Material des Phantoms der Oper versteiegert wird, gehts mit der bekannten Musik los und ein anschaulich grosser Kronleuchter wird effektgeladen durch den Saal hindurch bis zur Decke gezogen, nachdem er zuvor verdeckt mitten auf der Buehne gelegen hatte. Begleitet von Blitzen und Pauken, ist es wirklich atemberaubend. Es wirkt ein wenig wie in einem Freizeitpark, uebertrieben und effekthascherisch, aber cool ;)

Die Schauspieler/Saenger waren alle durch die Bank weg super! Das Phantom hat eine herrlich boes-tiefe Stimme, wohingegen der "gute" Mann, Raul, rein und klar rueberkommt. Die Christine war vielleicht ein wenig blass und haette mehr mit den paar Koloraturen spielen koennen, dies dann doch gibt. Aber der Gesamtklang ist einfach genial! Richtig richtig cool wird es, wenn Christine das erste Mal mit dem Phantom in die Gewoelbe des Theaters herabsteigt. Unheimlich, unheimlich krass...Wie in einem Film, und einfach toll gestaltet. Die Buehne ist schwarz, und ueberall tauchen auf dem Boden, der in Nebel gehuellt ist, kleine Lichter auf. Man sieht eine Bruecke im Hintergrund und das Phantom und Christine kommen in einem Boot angefahren. Die Musik verursacht Gaensehaut!

Insgesamt wars ein super Musical, das vorallem gegen Ende ein paar Laengen hatte. Den Ausgang der Geschichte fand ich schrecklich, was wahrscheinlcih mit meinen gestiegenen Erwartungen nach dem Lesen des Originals zusammenhaengt. Aber was soll ich sagen? Ich hab mir einen kleinen Traum erfuellt. Und ich werds mir auf jeden Fall nochmal anschauen, spaetestens wenn meine Mama herkommt ;)

Am Ende gabs natuerlich das gewohnte Beifallklatschen. Aber auch eine kurze Werbeveranstaltung, durch das Phantom. Dessen Darsteller hat ganze 5 Minuten lang um Spenden fuer ein Aids-Hilfe-Projekt gebeten. Man koennte z.B. eine CD, einen Kalender mit den Unterschriften aller Akteure oder das "Phantom-der-Oper-Kochbuch" (!) kaufen. Das Geld geht dann automatisch an die beschriebene Aktion. Sowas ist hier relativ ueblich. Geld geben ist fast schon Alltag. Das wird besonders in der Metro deutlich, wo wirklich staendig irgendjemand irgendwas auffuehrt, oder einfach nur um Geld bittet (bettelt). Gruende sind: Job verloren, teure Operation, obdachlos, einfach nur Arbeit, Spendenaktion. Einer bettelt sogar fuer die Studiengebuehren an der NYU (keine Ahnung wie ernst das ist, auf jeden Fall ist es sozialkritisch).

Als wir aus dem Theater rauskamen, haben am naechsten Theater ewig viele Leute auf etwas gewartet. Das Theater ist das, wo derzeit Daniel Radcliffe, der Harry Potter-Darsteller aus den Filmen, auftritt, dazu auch noch halb-nackt. Die Show war schon vorbei, und die Leute haben auf Autogramme gewartet. OK, da haben wir uns eben auf die andere Strassenseite gestellt und zugeschaut. Nicht, dass ich den Typ unbedingt sehen wollte. Aber Poy fand es toll den echten Harry Potter sehen zu koennen. Nach ein paar Minuten kam er dann, und ich muss sagen, ein echter Winzling der Kerl. Abgesehen davon ein Riesen-Tara um einen Filmstar. EIn Haufen Polizisten, und das wahrscheinlich jeden Tag, wenn er Auftritt hat.

Alles in allem ein gelungener Tag.

Samstag, 1. November 2008

Shenandoah National Park und Blue Ridge Parkway

Und hier ist der naechste Eintrag. Schlag auf Schlag diesmal. Ich hab ja jetzt ein tolles neues Schreibgeraet, und das muss sich ja auch lohnen. 

Wie zuletzt schon angekuendigt, waren Poy und ich unterwegs und haben uns die Gegend angeschaut. Immer nur New York wird auf Dauer auch langweilig. 

Poy hatte "Fall break" (Herbstferien) und das haben wir genutzt um Freitags erstmal das Empire State Building auszuchecken. Huebsch. Das Gebaeude wirkt sehr robust, und einfach historisch. Schwer zu beschreiben, aber alles hat ein Hauch von Nostalgik. Das faengt mit dem Eingangsbereich an, der stark an die 20er angelegt ist (als das Teil ja auch gebaut worden ist). Die Rolltreppen sind uralt und alles ist eng. Das Service-Personal traegt lustige Kleidung und versucht authentisch zu wirken. Der Eintritt fuer die Aussichtsplattform ist recht teuer mit $19. Aber was solls...
Der Blick von oben ist natuerlich riesig: 
Von Empire State Building
Wir waren gerade richtig zum Sonnenuntergang gekommen. Ist schon eine seltsame Stimmung da oben. Ein riesiger Wald. Von Haeusern. Immer wenn ich von weit weg auf Manhattan schaue, sieht die Stadt tot aus. Es gibt keine Bewegung, nur eine riesige Betonwueste. Ist das aesthetisch?Keine Ahnung. Fuer manche Leute bestimmt. Ich finde es traurig, dass dies eines DER Zentren unserer Welt sein soll. Auf der Aussichtsplattform ist es ueberfuellt und absolut international.  

Am naechsten Morgen gings in der Fruehe ab nach Chinatown, wo es guenstige Busse ($19) nach Washington gibt. Die Fahrt hab unwahrscheinlich lange gedauert. Statt wie angegeben 4 Stunden warens dann am Ende 6 Stunden. Der Bus war natuerlich eng, aber im Endeffekt OK und eben billig. In Washington angekommen, haben wir uns auf den Weg Richtung Flughafen gemacht, um einen Leihwagen abzuholen (wie ich schonmal erwaehnt hatte, die Firma heisst lustigerweise  "Enterprise" und hat den trendigen Slogan "Rent-a-car"). Washington ist sehr anders wie New York City. Ruhiger, langsamer und leerer. Die UBahn ist vergleichsweise ein Traum. Die Sitze sind gepolstert, der Zug ist leise und faehrt ohne grosses Ruetteln. Ach, wie gerne waere ich die UBahn hier los...Immerhin versuche ich hier mittlerweile mehr Rad zu fahren, und man kann in NY auch ganz gut fahren, aber die Faulheit eben...

Nach kurzer Zeit sassen wir im Mietauto und ab nach Westen. Wohin eigentlich? Hier mal grob die Route, die wir genommen haben:




Und was soll ich jetzt noch gross erzaehlen? Wir hatten einen Trip durch die Berge, vorbei an wunderschoenen Ausblicken, ueber gruene und vorallem rote und gelbe (wegen Herbst) Landschaften und Taelern. Schaut euch die Bilder auf Picasaweb an.



Shenandoah, Blue Ridge Parkway

Wir hattens nicht mehr geschafft uns Campingsachen zu kaufen. Ausserdem ist Herbst absolute Hochsaison in den Nationalparks, eben wegen dem Herbstkleid er Baeume (und somit sind viele Motels voll, oder teuer). Daher haben wir 50% der Fahrt im Auto geschlafen, und den Rest in Motels weit ab von der eigentlichen Route. 

Die meisste Zeit ueber sind wir auf Bergruecken unterwegs gewesen, die Teil der Appalachen sind. Die Route selbst ist recht beruehmt.  Wir waren zwei Tage lang im Shenandoah Nationalpark (der aus Country Roads). Dann immer auf dem "Skyline Drive" nach Sueden bis zum Blue Ridge Parkway. Der Blue Ridge Parkway ist laut Lonely Planet "one of the most scenic drives in the US" (frei uebersetzt: eine der Fahrten mit den schoensten Ausblicken in den USA). Das kann ich bestaetigen. Allerdings muss man Zeit haben. Insgesamt, in den 5 Tagen unseres Trips, sind wir etwa 1200 Meilen gefahren, etwa 2000 Km). Das ist ein ganz schoenes Stueck, und die meisste Zeit ueber ist man auf 50Km/h beschraenkt. Tagsueber gibts enorm viel Verkehr. 

Entlang der Strasse gibt es immer wieder kleine Aussichtparkplaetze (wo man auch sehr gut schlafen kann :), was aber eigentlich verboten ist). Des Nachts begegnen einem auch allerlei Getier:

 
Von Shenandoah, Blue Ridge Parkway
Suess...Aber man muss schwer aufpassen, eben weil man tagsueber kaum vorwaertskommt, ist man verfuehrt zu spaeter Stunde schneller zu fahren. Gefaehrlich...

Klasse sind die Wanderwege, die man immer wieder passiert. Es gibt gute Karten, die schoene Routen markieren, und die mal schwerer und mal leichter sind. Eine sehr schoene Route hatten wir am Ende, durch einen Maerchenwald

und dann ueber Fels und Gestruepp auf die Bergspitze mit einer tollen Aussicht:

Richtig cool war ein kleiner Abstecher zur "Natural Bridge", ein Felsbogen, der ueber Jahrtausende von einem kleinen Fluesschen geschaffen worden ist. Drumherum haben sich einige schreckliche Touristenfallen angesiedelt, wie z.B. "Foam Henge" (eine Stonehenge Replika aus Schaum) und eine seltsame Museen, die lokale Geschichte vermitteln wollen (hauptsaechlich auf den Buergerkrieg bezogen). Wie gesagt, die Bruecke ist das Beste. Selbst George Washington war hier (ist belegt) und hat seine Innitialen in den Stein geschnitzt. Nett.

Am Abend vor der Bruecke (ueber die uebrigens ein ganz normaler Highway fuehrt), waren wir in Lexington. Ein kleiner unscheinbarer Ort mit vielen historischen Gebaeuden und einer sehr beruehmten Militaerakademie. Da wir in der Naehe in einem Motel uebernachtet hatten, sind wir nach Lexington in ein Restaurant gefahren. Ein super super Abendessen. Tolle Atmosphaere mit vielen Studenten von der Militaeruni, zusammen mit ihren Eltern. Auch das Essen war super :)

Am Ende haben wir uns dann noch echte Geschichte gegeben, und ein Schlachtfeld (eigentlich das letzte Schlachtfeld) des Buergerkriegs besucht, in Petersburg. Man sieht nicht viel, was soll man auch sehen? Man braucht viel Vorstellungskraft. Aber es gibt ein kleines Haeuschen mit einem netten Ranger drin, der einem alles ganz genau erzaehlt, und wirklich viel weiss. Nett waren die Kopien von Waffen und Kleidern aus der Zeit. Wieder was dazugelernt. Nur zur Erinnerung, der Krieg hat zwischen 1861 und 1865 stattgefunden. Ist also noch nicht so lange her, und irgendwie immer noch sehr lebendig. 

Freitag, 31. Oktober 2008

Halloween!

Heute ist Halloween und sogar ich hab ein Kostuem. Ueberraschung: Ich bin das Phantom der Oper, oder: the Angel of Rock :)

Poy geht als Hogwarts-Hexe. Fuer die Kostueme haben wir gestern eine Stunden angestanden, nur um in den Kostuem-Laden reinzukommen. Im Laden selbst war es dann unglaublich eng, und es gab viel zu viel zu entdecken. Jeder kann seinen Fantasien freien Lauf lassen, sofern es die Brieftasch zulaesst.

(hm, die Maske zwickt und sitzt nicht richtig)

Wie auch immer, es gibt eine grosse Parade, und die schauen wir uns gleich an. Es gab bereits einige nette Kostueme zu bestaunen, und meiner Meinung nach die Besten waren definitiv die Star Wars Kostueme. Ausserdem werden viele Sarah Palins (die 2. Kandidatin der Republikaner) da sein. Bin gespannt. In der Naehe der Bibliothek gabs heute schon eine nette Kinderparade. Ich hab noch nie so viele Kinderwagen und Spiderman gesehen. Sooooo suess...Leider hatte ich da keine Kamera. Letzte Woche schon gabs eine Hundeparade, bei der Leute ihre Hunde aufgemotzt haben.

Drumherum gibts ne Menge, vorallem Kuerbisse und nackte Haut (krass, wieviele Damen sich trauen sich bei knapp 10 Grad so anzuziehen. Aber huebsch anzusehen, definitiv...).

Morgen oder Sonntag gibts (hoffentlich) Bilder.


Ich kann nur sagen, dass ich mich recht dumm und peinlich gefuehlt, waehrend den erten 10 Minuten. Aber das geht schnell vorbei, weil soooo viele Leute sooo viel peinlicher aussehen :)

Samstag, 27. September 2008

Aldi

Hag gerade gesehen, dass es hier auch Aldi gibt, allerdings nicht in New York. Das ist schon traurig, weil Aldi auch hier eindeutig billiger ist. Und ich vermute, die Qualität ist wesentlich besser, als bei manch anderen hier. Ich finde die Supermärkte hier echt nicht so toll, und insgesamt verdammt teuer.

Wens interessiert, hier ein netter Link über Aldi in den USA, leider auf Englisch (http://www.chicagotribune.com/business/chi-sun-aldi-chicago-aug10,0,1651247.story).

Donnerstag, 25. September 2008

Fertig!!

Die Arbeit ist fertig und abgegeben! Wer hätte es gedacht...Wens interessiert, kann hier einen Blick drauf werfen: DieRandiliThesis

Ist (leider) in Englisch, und dazu auch noch in (Fach-)Chinesisch. Kommentare sind natürlich immer willkommen.

Ich bin froh, dass es endlich vorbei ist. Hat sich doch wesentlich länger hingezogen, wie es eigentlich hätte sollen. Es war interessant und herausfordernd. Damit ist auch mein Studium der Computerlinguistik (vorerst) beendet. Wie es jetzt weitergeht, wird sich noch entscheiden.

Heute bin ich reichlich spät aufgestanden, und hab erstmal geputzt. Die Wohnung hats bitter nötig gehabt. Ach ja, der Schimmel ist immer noch da. Aber hoffentlich nicht mehr lange, muss endlich mal den Vermieter anrufen.

Was soll ich jetzt noch sagen? Hab heute entdeckt, dass mein favorisierter Pizza-Mann Rabatt gibt für NYU-Studenten, immerhin 10%. Da hab ich mich gefreut, und gleich mal ein schönes Stück Salami-Pizza gekauft. Zur Feier des Tages waren Poy und ich im Kino, ein seltsamer Familien-Film, "The family that prays". Ich vermute mal, dass der in Deutschland nicht in die Kinos kommt, dafür ist er viel zu amerikanisch. Aber wer weiß...Aber wenn man mal ne Zeit hier ist, denkt man auch anders über den ganzen Hollywood-Kram. Es ist einfach so typisch, denkt man. Mir fallen jetzt auch mehr Details auf, kleine Dinge, die man hier jeden Tag sieht. Produkte, Marken, oder auch nur bestimmte Sprüche, das Verhalten der Leute eben. Das bekommt man in Deutschland auch oft nicht so mit, weil alle Filme eingedeutscht sind. Da geht eine Menge Authentizität verloren, und so richtig ist mir das erst jetzt klar geworden.

Vielleicht noch eine Anekdote zum Schluss. Wasser ist im Staate New York ja kostenlos. Ja, kostenlos! Ich muss noch nicht mal für warmes Wasser zahlen, alles schon in der, wenn auch deftigen, Miete mit drin. Dementsprechend ist auch der Hahn in der Badewanne ausgestattet. Man kann ihn nur auf- oder zudrehen, bzw. wenn man dreht wird weniger oder mehr warm, der Wasserdruck ist aber immer derselbe, und dazu auch noch recht stark. Ich fühle mich schon ein wenig verschwenderisch, aber bei kostenlosem Wasser geht man mit dem nassen Gut schon ein wenig anders um. Aber: das Wasser hat natürlich nicht unsere Qualität. Es ist gechlort, aber trotzdem drinkbar. Wir haben einen Filter am Wasserhahn in der Küche. Und überall in der Stadt gibt es kleine Trinkwasserspender, so richtig hübsch, wie man sie aus dem Fernsehen kennt.

Ach ja, Wasser...Hier in New York gibts derzeit noch die "New York Wasserfälle" zu bewundern. Macht euch selbst ein Bild: http://www.nycwaterfalls.org/#/about_the_waterfalls/Waterfall_Images

Einen schönen Tag noch, ohne Abschlussarbeitschreibenstress...

Sonntag, 24. August 2008

Krank

Wie immer, wenn der Randolf zu wenig schlaeft, wird er krank. Unpassend, einen Tag bevor ich anfange zu arbeiten. Die Aussicht ist immer noch gigantisch, kleine Segelboote befahren den Hudson River, direkt von Manhattan. Tolle Aussicht!



Unsere Wohnung könnt ihr übrigens recht einfach betrachten, zumindest von außen. Klickt auf folgende Link und dann auf das kleine gelbe Männchen. Dann könnt ihr Bilder sehen, die sich auch noch drehen lassen ;)

http://maps.google.com/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=275+23rd+street,+brooklyn&sll=40.643608,-73.953631&sspn=0.006268,0.013819&layer=c&ie=UTF8&cbll=40.659411,-73.993248&panoid=j7aqC9Opk0-iL3m-iSarPw&ll=40.662557,-73.992448&spn=0.006267,0.013819&z=16&cbp=1,47.43135741626372,,0,7.669297170612288


Unser Haus ist das mit dem blauen Dach über der Haustür. Und ihr könnt auch die Mauer zum Elektrizitätswerk sehen.

Gestern gabs auf dem Time Square ein Demontstration von Exil-Tibetern gegen China, bzw. gegen den Genozid, der von China verübt wird. Wir kamen leider als schon alles vorbei war, aber die hatten schon nette T-Shirts, wenn diese auch wenig aggressiv auf mich gewirkt haben.



Ansonsten ist der Time Square schrecklich. Laut, voll und teuer. Ein Wasser kostet dort das 3fache. Noch eine nette Kleinigkeit nebenbei: Im Supermarkt ist Cola billiger wie Wasser. Das ist mal ein Zeichen, oder?
Zurück zum Time Square. Im Prinzip ist er nur für Touristen gemacht, mit den bekannte Broadway Theatern und dem Militär-Häuschen, in dem neue Soldaten angeworben werden, und an dem außen die ganze Zeit über die Armee in heroischen Videos gerühmt wird. In der UBahn am Times Square findet man immer interessante Leute, die sich mit Musik, Tanz oder was auch immer präsentieren. Besonders cool fand ich bisher den Trommler mit den Mülltonnen und verschieden Breakdance-Gruppen. Könnt ich mich ja auch mal hinstellen :)

Essen ist im AmiLand grundsätzlich teuer. Selbst billiges chinesisches Essen, das aber eigentlich recht gut schmeckt (auf jeden Fall besser wie im deutschen Lande, d.h. echt chinesisch), kostet zwischen $10 und $15. Gutes Essen für unter $10 ist schwierig zu finden, und ist eigentlich immer frittiert, zu süß oder zu fett. Soda (d.h. Cola, Fanta und der ganze Kram) sind immer am billigsten. Lustigerweise trinke ich hier weniger davon wie zu Hause, vielleicht auch aus Protest. Aber vorallem auch weil es den Tag über immer so heiß ist, dass ich mit Cola einfach nicht überleben kann. Das Zeug macht nur noch durstiger, genauso wie meine sonst heißgeliebten Smoothies. Was ich super finde, ist die Pizza. Die Amerikaner lieben Käse, und das merkt man an der Pizza. Leckerer Boden und viiiieeel Käse ;) Wie in Thailand muss ich hier sagen, man bekommt einfach ne riesige Auswahl, und alles kostet ähnlich viel. Wirklich zu empfehlen sind auch gute Burger, also nicht der Fraß von McDoof oder Burger King.

Danke für die netten Kommentare und Emails. Mir ist grad aufgefallen, dass der Dollar wieder stark im Kommen ist ("nur" noch $1,45 für einen Euro). Trotzdem hoffe ich doch, dass ihr mich zahlreich besuchen kommt. Denn unsere Wohnung ist riesig (meiner Meinung nach). Falls es euch interessiert, was Wohnungen hier so kosten, schaut mal auf craigslist: http://newyork.craigslist.org/abo/

Das ist so ne Art Findling fürs Internet. Man findet alles!

Ich ruhe mich jetzt noch ein wenig aus, und schaue nach einer Gitarre auf craiglist...